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Hagenburg Kunstrasen und Kunststoff für neuen Spielplatz an Hagenburger Grundschule
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Kunstrasen und Kunststoff für neuen Spielplatz an Hagenburger Grundschule
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17:58 14.04.2019
Der Rutschehügel verschwindet: Der Spielplatz vor der Hagenburger Grundschule soll umgestaltet werden. Quelle: jpw/Archiv
Hagenburg

Das Konzept hat der Architekt der Samtgemeinde Sachsenhagen, Oliver Grüttner, den Mitgliedern des Bauausschusses der Samtgemeinde Sachsenhagen in der jüngsten Sitzung vorgestellt.

Zeitgemäßer Spielspaß, der Probleme löst

Mit dem Einsatz von Kunstrasen im Wert von rund 10.000 Euro und ortsgebundenem Fallschutz aus recyceltem Kunststoff für 30.000 Euro soll den Kindern nicht nur ein zeitgemäßer Spielplatz zur Verfügung stehen, sondern auch gleichzeitig ein weiteres Problem gelöst werden: Die derzeitigen Sand- und Erdflächen vor der Schule würden verschwinden, was gleichzeitig den Sandeintrag in die Schule minimieren könnte.

Wegen häufiger Rutschunfälle, die nach Darstellung von Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier offenbar auf den „Sandeintrag, der die Fliesen abschmirgelt“ zurückzuführen sind, bekommt die Schule derzeit zudem einen neuen Fußboden, mit dem neuen Spielplatzuntergrund sollen die Probleme gelöst sein.

Sand und Erde sollen verschwinden

„Sand als Fallschutz ist auch nicht mehr der richtige Weg“, meinte Wedemeier, der auch mit Blick auf die Situation in der Schule von einer schnellen Amortisation der Mehrausgaben für den Fallschutz sprach.
Verschwinden muss nach Darstellung von Grüttner der Rutschehügel, der aus Autoreifen besteht, einige weitere Altgeräte könnten hinter der Schule wieder aufgestellt werden.

Die Mittelpunkte der neuen Anlage sollen nach Darstellung von Grüttner ein Karussell und ein Klettergerüst mit Reck und Balancierstange bilden. Dazu kommen ein Drehspielgerät und eine Schienenbahn mit Rutsche. Einige Sitzblöcke, wie auch ein Gerätehaus, ergänzen das Ensemble, das Stahlgeräte im Wert von 55.000 Euro enthalten soll. Die derzeit abgängige Nestschaukel will Grüttner ersetzen und an einem anderen Standort mit in den Bereich eingliedern. Auch der Ballkorb soll bleiben.

Einmütig sprach sich der Ausschuss für das Konzept aus, das vor der Umsetzung nun zunächst noch den Rat passieren muss.

Von Jan Peter Wiborg