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Samtgemeinde Sachsenhagen Uneinigkeit über Erneuerung von Hagenburger Schulhof-Spielplatz
Schaumburg Seeprovinz Samtgemeinde Sachsenhagen Uneinigkeit über Erneuerung von Hagenburger Schulhof-Spielplatz
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15:16 28.02.2019
Öffentlich zugänglich oder nicht? Der Spielplatz an der Hagenburger Grundschule muss erneuert werden. Quelle: jpw
Samtgemeinde Sachsenhagen

Die Unterschiede in der Zielsetzung der Verwaltung der Samtgemeinde Sachsenhagen und der Schulleitung hat die jüngste Sitzung des Schulausschusses der Samtgemeinde offenbart.

Verwaltung möchte öffentlichen Spielplatz

Kerstin Poll aus der Samtgemeinde-Verwaltung machte deutlich, dass seitens der Politik der Wunsch bestehe, den Spielplatz weiter öffentlich zu halten.

Lebensraum Schulhof?

Das entspricht nicht der Vorstellung der Schule, wie Schulleiterin Sonja Fibiger zu erklären versuchte und den den pädagogischen Leitsatz vom „Raum als Dritten Pädagogen“ zitierte. Gemeint ist, dass auch der Schulhof zum Lebensraum einer Ganztagsschule gehört. Für Fibiger ergeben sich dadurch andere Anforderungen als an einen öffentlichen Spielplatz: „Wir bräuchten zum Beispiel kleine Sitzecken, damit sich die Schüler zurückziehen können.“ Auch eine Hütte steht auf der Wunschliste, um Außenspielzeuge oder Gartengeräte unterbringen zu können. Fibiger bekräftigte auch den Wunsch nach einer Einzäunung des Schulgeländes als Mittel gegen Vandalismus.

Ob der „Rutschehügel“ die Erneuerung überstehen wird, konnte Poll noch nicht beantworten: „Auf jeden Fall müssen die Autoreifen da raus“, sagte sie.

Samtgemeinde-Architekt will Pläne vorstellen und Wünsche berücksichtigen

Oliver Grüttner, der Architekt der Samtgemeinde, ist mit der Planung betraut und wird den Entwurf während der nächsten Sitzung des Bauausschusses der Samtgemeinde vorstellen. „Ihre Favoriten aus ihrer Wunschliste sind auch dabei“, wandte sich Poll direkt an Fibiger. Auf Initiative der Schulausschussvorsitzenden Marion Tautz (Grüne) wird es vor der Vorstellung im Ausschuss noch ein Gespräch mit Grüttner und Fibiger geben.

Von Jan Peter Wiborg