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Stadthagen Ortsteile Schnee zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Ortsteile Schnee zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes
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19:25 16.12.2018
Christian und Ruth Weigel aus Hörkamp haben einen ökologischen Weg gefunden, um den frisch beim Weihnachtsmarkt erworbenen Tannenbaum heimzubringen. Das gefällt auch Hund Maja.
Christian und Ruth Weigel aus Hörkamp haben einen ökologischen Weg gefunden, um den frisch beim Weihnachtsmarkt erworbenen Tannenbaum heimzubringen. Das gefällt auch Hund Maja. Quelle: lht
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Wendthagen

Für viele der Besucher, die am Wochenende beim Weihnachtsmarkt am Forsthaus Halt vorbeigeschaut haben, war es die perfekte Kombination: zuerst zu Fuß durch den vom Schnee in Weiß gehüllten Wald am Bückeberg und dann weiter zum Forsthaus, um sich bei einer Tasse Glühwein oder Met aufzuwärmen.

Wenn auch mit leichten Startschwierigkeiten. Denn weil über Nacht ein Sturm über den Bückeberg gezogen war, waren manche der bereits am Freitag aufgestellten Zelte rund um das Forsthaus umgeweht worden. Kaputt gegangen sei dabei aber zum Glück nichts, berichtete der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Hermann Platte. So konnte der Markt am Sonntagvormittag wie geplant vom Bläserchor des Vereins eröffnet werden. Und passend zur weihnachtlichen Stimmung setzte dann auch leichter Schneefall ein.

Im Tipi gibt es Stockbrot

Im Forsthaus, in dem der Verein sonst seinen Nachwuchs ausbildet, tummelten sich schon bald die Besucher. Zum Beispiel um den Stand von Wildfotograf Marc-Andre Rehberg aus dem Auetal, der erstmals dabei war. Draußen waren unter anderem die Waldimkerei sowie das Forstamt mit einem Tannenbaumverkauf vertreten. Und auch für den Veranstalter selbst ist der Markt eine gute Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Dafür hatte die Kreisjägerschaft das Tipi ihrer Jugendgruppe zum Stockbrotbacken geöffnet und außerdem ihr Infomobil vorgefahren, um über die Schaumburger Tierwelt und das eigene Wirken zu informieren. „Wir wollen den Leuten zeigen, dass das Schießen nur ein kleiner Teil unserer Arbeit ist“, erklärte Geschäftsführerin Katharina Sassenberg. Vielmehr gehe es darum, die Artenvielfalt zu pflegen und die heimische Natur zu schützen.

Spaziergang durch winterliche Waldidylle

Um Profit geht es dem Verein bei seinem Weihnachtsmarkt derweil nicht. Als einzige Einnahmequelle dient die Kaffeetafel. Mehrere Mitglieder der Kreisjägerschaft hatten dafür Kuchen gespendet. „Ansonsten gehen wir hier plus/minus null raus“, erklärte Platte. Auch auf Standgebühren habe man verzichtet. Eine Entscheidung, die über faire Preise für Getränke und Essen letztlich auch bei den Besuchern ankommt.

Von denen übrigens wird der Weihnachtsmarkt Jahr für Jahr gut angenommen. Rund Tausend Besucher waren zuletzt über den Tag verteilt regelmäßig da, berichtet Platte. Und weil das Forsthaus zu Fuß ohnehin am besten zu erreichen ist, entschieden sich in diesem Jahr auch beim Rückweg viele Besucher für einen Spaziergang durch die winterliche Waldidylle. lht