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Stadthagen Stadt 14 Bewerbungen bei „Start Stadthagen“
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt 14 Bewerbungen bei „Start Stadthagen“
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16:10 27.03.2019
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Symbolbild Quelle: Archiv
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Stadthagen

„Von der Anzahl von 14 Teilnehmern sind wir richtig überwältigt, mit einem solch starken Zuspruch hätten wir nicht gerechnet“, freut sich SMS-Vorsitzender Günter Raabe. Auch mit der Qualität der eingereichten Geschäftsideen seien die Veranstalter insgesamt sehr zufrieden, fährt Raabe fort. Er sei zuversichtlich, „dass am Ende richtig attraktive Projekte als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgehen“.

Die erste Jury-Sitzung hat nach Darstellung des SMS-Chefs bereits stattgefunden. Jetzt gebe es hier und da noch Klärungsbedarf, von einigen Bewerbern müssten noch ergänzende Informationen eingeholt werden. Es seien noch ein, zwei weitere Jury-Treffen geplant, dann sollen die Sieger feststehen. Deren Präsentation soll laut Raabe Ende Mai im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgenommen werden. Bei dem Wettbewerb sind Preise im Gesamtwert von 60 000 Euro ausgelobt.

Handel bis Handwerk

Es seien Geschäftsideen aus den Bereichen Handel, Gastronomie, Dienstleistung und Handwerk eingereicht worden. „Einige der Projekte sind eher gute klassische Formate, aber es sind auch einige sehr innovative und kreative Ansätze dabei“, umreißt Raabe die Bewerberlage. Die eingereichten Unterlagen würden nach Kriterien wie Ideenreichtum, Marktpotenzial oder mit Blick auch darauf, ob ein Leerstand besetzt wird, bewertet. Voraussetzung ist auch, dass die Geschäftsidee mindestens ein Jahr lang funktioniert, möglichst natürlich länger. „Es ist ausgeschlossen, das jemand mit einem kurzfristigen Aufschlag einfach nur einen Preis abgreift“, stellt der SMS-Vorsitzende klar.

Die Jury besteht aus den Kooperationspartnern des Wettbewerbs, neben dem SMS und der Wirtschaftsförderung auch aus Vertretern unter anderem von Sparkasse und Volksbank, den Stadtwerken, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, der Weserbergland AG und den Schaumburger Nachrichten. Letztere beteiligen sich zudem mit einem größeren Werbebudget an dem Projekt.

Es habe sich gezeigt, so Raabe, dass durch den Wettbewerb Unternehmer und Existenzgründer auf die Kreisstadt aufmerksam geworden sind. Das sei auch ein wichtiges Anliegen dieses Projektes gewesen. Die Bewerber hätten viele Beratungsleistungen in Anspruch genommen. Von Stefan Rothe