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Stadthagen Stadt 2500 Euro für die Arbeit der Lebenshilfe
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt 2500 Euro für die Arbeit der Lebenshilfe
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17:11 21.02.2018
Lebenshilfe-Geschäftsführerin Nadine Obst (Mitte) freut sich über die Unterstützung von Landeskirche und FC Schaumburg, vertreten durch Marc Fügmann (von links), Karl-Hinrich Manzke, Martin Brandt sowie Ulrich Hinz.
Lebenshilfe-Geschäftsführerin Nadine Obst (Mitte) freut sich über die Unterstützung von Landeskirche und FC Schaumburg, vertreten durch Marc Fügmann (von links), Karl-Hinrich Manzke, Martin Brandt sowie Ulrich Hinz. Quelle: lht
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Stadthagen

Geld für die Arbeit der Lebenshilfe Hameln-Stadthagen zu sammeln, war eine bewusste Entscheidung, wie Karl-Hinrich Manzke betont. Die Kirche würde ebenso Projekte in anderen Winkeln der Welt unterstützen, erklärt der Landesbischof. In diesem Fall war es jedoch ein Anliegen, dass das Geld „in der Region bleibt“.

 Insgesamt 2500 Euro sind beim Eröffnungsgottesdienst, der Anfang September auf dem Stadthäger Marktplatz stattfand, sowie bei einem Benefiz-Turnier im Bückeburger Jahnstadion, an dem neben einer Auswahl der Landeskirche auch der FC Schaumburg beteiligt war, zusammengekommen. Jetzt wurde die Spende der gemeinnützigen Einrichtung in der Enzer Straße übergeben.

 Das Geld kommt primär einem Projekt der Lebenshilfe zugute, das sich an körperlich beeinträchtigte Mädchen richtet. Damit, so die Hoffnung von Geschäftsführerin Nadine Obst, sollen die Familien der jungen Frauen auf der einen Seite entlastet und auf der anderen Seite ein Rahmen geschaffen werden, in dem sich die Mädchen mit Gleichaltrigen treffen und gemeinsam ihre Freizeit gestalten können.

Jugendliche lernen ihre Grenzen kennen

Auch die Stärkung der Persönlichkeit der jungen Frauen stehe im Fokus, erklärt Obst. Denn gerade diese sähen sich häufig gewalttätigen sowie sexuellen Übergriffen ausgeliefert.

 „Daher wollten wir ein Programm entwickeln, in dem die Jugendlichen lernen, sich selbst zu behaupten und zu lernen, wo ihre eigenen Grenzen liegen “, sagt die Lebenshilfe-Geschäftsführerin.

 Im Rahmen des Projektes gab es bereits eine Kooperation zwischen Lebenshilfe und dem Mädchen- und Frauenberatungszentrum Basta. Spenden wie die von Landeskirche und FC Schaumburg würden es der Einrichtung laut Obst weiterhin ermöglichen, das Projekt für rund 30 Jugendliche aus ganz Schaumburg anzubieten. Denn viele Eltern der beeinträchtigten Mädchen würden es alleine nicht schaffen, die Kosten dafür aufzubringen. lht