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Stadthagen Stadt Coworking space: Probleme mit Brandschutz
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Coworking space: Probleme mit Brandschutz
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17:10 26.03.2019
Die Eröffnung des Coworking Space im ehemaligen Alcatel-Gebäude an der Gubener Straße wird sich noch bis Mai hinziehen.
Die Eröffnung des Coworking Space im ehemaligen Alcatel-Gebäude an der Gubener Straße wird sich noch bis Mai hinziehen. Quelle: rg
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Stadthagen

Noch zu Jahresbeginn hatte Sven Rickes, Geschäftsführer der Compa Logistik GmbH, Mitte Februar als Start des Projektes genannt. Nun wird es „voraussichtlich Mai“, so Rickes, „vorausgesetzt, wir haben bis dahin die erforderlichen Genehmigungen und Abnahmen“.

Mit Coworking Space ist laut Rickes eine Art Bürogemeinschaft gemeint, die sich mehrere Nutzer, häufig handelt es sich um sogenannte Startups, teilen. Dabei geht es sich um eine für Stadthagen völlig neue Art der Arbeitsplatzgestaltung. Der für eine Investitionssumme von rund 360 000 Euro eingerichtete Coworking Space wird bis zu 50 Arbeitsplätze bieten.

Ursprünglicher Startschuss im Oktober

Ursprünglich war die Eröffnung sogar bereits im vergangenen Oktober geplant gewesen (wir berichteten). Schon damals waren Probleme mit der Planung des Brandschutzes Grund für eine erhebliche Verzögerung bis zum geplanten neuen Termin Mitte Februar gewesen.

Für den erneuten Aufschub ist nach Darstellung von Rickes ein „Missverständnis“ beim Brandschutz verantwortlich. „Dabei müssen wir uns aber letztlich an die eigene Nase fassen“, räumt der Geschäftsführer sein. Zwar sei rechtzeitig ein umfassendes komplexes Brandschutz-Konzept für das gesamte Gebäude mit seinen 6000 Quadratmetern erarbeitet worden. Dann habe die Baugenehmigungsbehörde sogar gestattet, zunächst nur die Maßnahmen umzusetzen, die für Räumlichkeiten die zeitnah in Nutzung gehen sollen, wie der 300 Quadratmeter umfassende Coworking Space. Rickes dazu: „Die Behörde ist uns super entgegengekommen.“

Doch dann sei ein Missverständnis über den Umfang der für den Coworking Space notwendigen Brandschutzmaßnahmen entstanden. So sei von seiner Firma beispielsweise nicht beachtet worden, dass auch eine weiter weg liegende zweite zu den Büroparzellen führende Treppe mit einer Brandschutztür versehen werden muss, nennt Rickes ein Beispiel. „Was wir gleich hätten machen müssen, war umfangreicher, als wir gedacht haben“, fügt der Geschäftsführer hinzu. Jetzt werde man gut acht Wochen für die Umsetzung der noch ausstehenden Maßnahmen benötigen.

Eröffnung mit viel Öffentlichkeit

Die Internet-Website für das Projekt soll nach Angaben von Rickes in zwei Wochen online gehen. Dann seien auch verbindliche Buchungen für Büroplätze möglich.
Die Umbenennung des Gewerbeparks in „Innovationspark Schaumburg“, die ebenfalls eigentlich schon Mitte Februar hätte stattfinden sollen, wird nach Angaben von Rickes auf August verschoben. Der Start für den „Innovationspark“ soll demnach mit einer öffentlichen Veranstaltungswoche mit einer Reihe von Events, wie etwa einem Street Food Festival, verbunden werden. „Das wird viel öffentliche Aufmerksamkeit erregen“, kündigt Rickes an. Für derlei Dinge habe die Compa Logistik eigens einen „Content Manager“ eingestellt. Von Stefan Rothe