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Stadthagen Stadt Dynamik am Stadtrand
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Dynamik am Stadtrand
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18:35 28.05.2018
An der Stadthähger Peripherie wie hier am Helweg ist eine dynamische Entwicklung zu verzeichnen.
An der Stadthähger Peripherie wie hier am Helweg ist eine dynamische Entwicklung zu verzeichnen. Quelle: rg
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Stadthagen

So tummelt sich an der südlichen Jahnstraße mittlerweile eine Vielzahl an Geschäften – angefangen etwa bei Rewe und Aldi über die Fachmärkte Hammer-Feintex und Expert bis zum Futterhaus, dem Getränkemarkt Hol ab und einer Drogerie. Eine bunte Branchen-Mischung also, die reichlich Kaufkraft anzieht.

So spricht Hammer-Inhaber Christian Scheffer von „einer tollen Dynamik an der südlichen Jahnstraße in den letzten Jahren“. Die Entwicklung seines Fachmarktes sei seit einiger Zeit „im Wachstum begriffen, und das führe ich auf diese Lage hier zurück“. Er sei mit dem Standort „sehr zufrieden“.

Ausreichend kostenlose Parkplätze

Es handele sich beim Handelszentrum an der südlichen Jahnstraße „um eine sehr günstige Lage direkt am südlichen Eingang zu Stadt“, meint Scheffer. Auf der Jahnstraße gebe es eine starke Frequenz, da hätten viele Kunden kurze Wege bis zu den Geschäften. Überall gebe es ausreichend kostenlose Parkplätze, die Geschäftsflächen seien zeitgemäß geräumig. Junge Kundschaft komme aus den vielen Schulen in unmittelbarer Nähe. Für zahlreiche Einwohner von der Bergkette und aus Nienstädt sei die südliche Jahnstraße deren „Einkaufsstadt“, so Scheffer. Dort fänden sie alles für den täglichen Gebrauch.

„Hier ist ordentlich was los, und das hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen“, meint Kai Brunsmann mit Blick auf den Standort Am Helweg am östlichen Stadtrand. Der Inhaber des dort angesiedelten Küchen-Studios spricht von einer „sehr präsenten Lage der Geschäfte, es ist schwierig, die zu übersehen“. Dazu kämen die gute Erreichbarkeit und „viele kostenlose Parkplätze direkt vor den Türen aller Geschäfte“. Von den Kundenmagneten Kaufland und Media-Markt profitieren laut Brunsmann alle anderen. „Auf der Straße ist einfach eine Menge los, da sind viele potenzielle Kunden unterwegs.“ Zu wünschen sei allerdings der Bau eines Geh- und Fußweges auf der östlichen Seite des Helwegs.

Auf Nutzer angepasste Ladengrößen

Eine positive Entwicklung genommen hat auch der Standort Gerberhof an der Breslauer Straße: Neben Looms, Penny und Lidl gibt es hier unter anderem Bäcker, Apotheke, Physiotherapie, Reinigung, Bettengeschäft, Friseur und Tierfutter. Leerstand ist dort ein Fremdwort. Gerberhof-Inhaber Dirk Strebost freut sich über „eine gute Mischung an Branchen, die voneinander profitieren“. Ein großer Vorteil sei, dass er in seinem Gebäudekomplex „flexibel auf den Mieter angepasste Ladengrößen zuschneiden“ könne. Zudem gehe er davon aus, dass die Mieten an der Peripherie generell günstiger sind als in der Altstadt.

Dynamik herrscht auch am Standort Bahnhofstraße: Dort sollen 2019 rund zehn Millionen Euro in die Modernisierung von WEZ und Aldi gesteckt werden.