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Stadthagen Stadt Fußgängerzone: Marktstraße in zwei Bereichen sanieren
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Fußgängerzone: Marktstraße in zwei Bereichen sanieren
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18:09 22.03.2019
Quelle: archiv
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Stadthagen

Der Schwerpunkt soll dabei jedoch auf dem östlichen Bereich liegen.

Das „Gestaltungskonzept für das Zentrum Altstadt“ hatte die Marktstraße als zweite Maßnahme vorgeschlagen. Obern- und Niedernstraße sollten ursprünglich vorgezogen werden, da an der Marktstraße noch nicht klar ist, ob ein Bauprojekt, das derzeit noch in der Entwicklung ist, realisiert wird. Sollte das Bauprojekt kommen, sei es ungünstig, die Marktstraße vorzuziehen, da dann wieder Baustellenfahrzeuge über die frisch sanierte Straße fahren würden, erklärte Stefanie Schädel vom Fachbereich Planen und Bauen. Daher war geplant, die Obern- und Niedernstraße zuerst in Angriff zu nehmen (wir berichteten).

Marktstraße in zwei Teile aufteilen

Um dieses Problem zu lösen schlug Rolf Rösemeier-Tietjen (Grüne) namens der Ampel-Ratsmehrheit vor, die Marktstraße zuerst zu sanieren, diese jedoch in zwei Bereiche aufzuteilen und den Westteil, wo ein Investor möglicherweise bauen will, außen vor zu lassen. Dieser Ansicht schlossen sich auch CDU und WIR an. „Wir sollten ein Signal setzen“, betonte Heiko Tadge (CDU) im Hinblick auf die Anbindung des Modehauses Hagemeyer an den Marktplatz. Das Modehaus sei ein „Frequenzbringer“, von dem die Fußgängerzone profitiere. Und auch für Hagemeyer sei eine Anbindung an den Marktplatz vorteilhaft.

400 000 Euro für Marktstraße vorgesehen

„Wir verbauen uns die Möglichkeit, schnell zu handeln, wenn wir nicht mit der Marktstraße beginnen“, betonte SPD-Bürgervertreter Jörg Janning. Das sei zwar nicht „ideal“, erklärte Schädel, aber durchaus möglich, wenn man die gesamte Marktstraße grob plane und den östlichen Teil genauer. Für die Umgestaltung der Marktstraße sind 400 000 Euro vorgesehen.

Zu der Umgestaltung der Obern- und Niedernstraße stellte Bernd Biederstädt (SPD) die Frage nach einem Teil- oder Vollausbau der Obernstraße. Für den Vollausbau spreche das historisch niedrige Zinsniveau. In einer der nächsten Sitzungen des Planunungs- und Bauausschusses soll eine Kostenplanung vorgelegt werden, in der beide Varianten gegenübergestellt werden.

von Tina Bonfert