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Stadthagen Stadt Große Pläne für die Gubener Straße
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19:38 27.02.2018
Hier sollen künftig viele Mieter gemeinsam arbeiten und durch den Austausch voneinander profitieren.  Es wird zwar noch gearbeitet, aber einiges soll schon in diesem Jahr fertig werden. Fotos: rg
Hier sollen künftig viele Mieter gemeinsam arbeiten und durch den Austausch voneinander profitieren. Es wird zwar noch gearbeitet, aber einiges soll schon in diesem Jahr fertig werden. Fotos: rg Quelle: rg
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Stadthagen

Rickes auf Anfrage mitteilt, soll zunächst in einem der Gebäude für rund 300.000 Euro der „Coworking space“ (deutsch: Kooperations-Arbeitsraum) entstehen.

Damit ist laut Rickes eine Art Bürogemeinschaft gemeint, die sich mehrere Nutzer, häufig handelt es sich um sogenannte Startups, teilen. „Man kann zeitlich flexibel einen Arbeitsplatz mieten, wir bieten unter anderem Tisch, Stuhl und Drucker sowie Zugang zu Beamer und Bildschirm. Als Mieter ist nach den Worten von Rickes an „Menschen wie Freiberufler, digitale Nomaden, Leute, die bisher im Home Office oder in Cafés gearbeitet haben und an Neugründer“ gedacht.

Teil des „Coworking Space“ werden eine Café-Bar und eine kleine Küche sein. „Denn die dort Arbeitenden sollen sich wohlfühlen“, erläutert Rickes. Kerngedanke dieser Form von Arbeitsplatz solle sein, „dass die kreativen Kräfte miteinander kommunizieren, sich austauschen, voneinander profitieren und vielleicht sogar gemeinsam Ideen und Projekte entwickeln“, umreißt der Betreiber diesen Ansatz.

Entwickelt wurde dieses Arbeitsplatzmodell in den USA, so Rickes. Aber auch in deutschen Metropolen gebe es vermehrt „Coworking Spaces“. Für Rickes die „derzeit am stärksten nachgefragte Arbeitsplatzform überhaupt. Was in Metropolen ein Riesenmarkt ist, funktioniert nach meiner Überzeugung auch in Kleinstädten wie Stadthagen – zumindest im kleineren Maßstab.“ In jedem Fall sehe er auch hier Bedarf.

Das im „Innovationspark“ geplante Großraumbüro soll nach seinen Angaben etwa 300 Quadratmeter groß sein und Arbeitsplätze für 15 bis 20 Mieter bieten. Es gebe bereits Interessenten. Die Fertigstellung der Räumlichkeit sei für Mitte März geplant.

Darüber hinaus will Rickes in diesem Jahr einen Teil der Freifläche umgestalten. Entstehen soll in der zweiten Jahreshälfte ein „Beach Club“. Dem Unternehmer schwebt eine Wasserfläche „mit viel Sand und entsprechenden Sitz- und Liegemöglichkeiten“ vor. Alles ergänzt um eine „gemütliche Snack-Bar“. Öffnen soll der „Strandclub“ jeweils im Sommerhalbjahr. Auch hier ist Rickes überzeugt, dass Nachfrage für ein solches Angebot da ist.

Mit Blick auf ein drittes Vorhaben strebt Rickes im laufenden Jahr zumindest eine Vorplanung an. Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung soll Antwort auf die Frage geben, ob es sich lohnt, eines der alten Gebäude in eine etwa 2700 Quadratmeter große Veranstaltungshalle umzuwandeln. Dann nämlich will Rickes „im siebenstelligen Bereich investieren“. Die Halle könne zum Beispiel für laute Musikveranstaltungen genutzt werden.

Rickes Vision für das ehemalige Industrieareal: ein neues Szeneviertel, das Leben, Arbeiten, Wohnen und Freizeit miteinander verbindet.

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