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Stadthagen Stadt WGS hält „Nörgeleien“ für unberechtigt
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt WGS hält „Nörgeleien“ für unberechtigt
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16:24 14.08.2016
Im Wahlbereich der Kreisstadt treten für die WGS zahlreiche Kandidaten aus Rinteln, Rodenberg und Nenndorf an. Quelle: Archivfoto
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Stadthagen/Rinteln

Die WGS tritt bei der Kommunalwahl in Stadthagen und den umliegenden Kommunen mit einer Vielzahl von Kandidaten aus Rinteln für den Kreistag an. Daran hatten sich einige Stadthäger Politiker gestört. Sie bemängelten Wählertäuschung. Der WGS-Chef aus dem Auetal, Siegbert Held, hält „Nörgeleien, dass die WGS-Wahlliste auch im Wahlkreis Obernkirchen/Nienstädt/Auetal mit Rintelnern besetzt ist, für unberechtigt“. Die Konkurrenz übersehe hier völlig, dass diese Liste angeführt wird „von vier gestandenen WGS-Kandidaten aus dem Auetal“.

WGS führt zwei Beispiele als Argumentation an

Das WGS-Kreistagsmitglied Heinrich Sasse betont außerdem: „Vieles, was die WGS im Kreistag angefasst hat, betrifft eben nicht nur Rinteln, sondern kommt den Wählern im ganzen Landkreis zugute.“
Er führt zwei Beispiele an: Die WGS habe in den vergangenen vier Jahren die Abfallgebührensatzung des Landkreises durch das Verwaltungsgericht Hannover für nichtig erklären lassen. Deshalb musste der Landkreis eine neue Gebührensatzung erstellen. „Dadurch wurden die Abfallgebühren erheblich billiger, und zwar für alle Bürger unseres Kreises – auch in Stadthagen.“
Außerdem habe die WGS dafür gesorgt, dass Landrat Jörg Farr offenlegen musste, wie viel Schadenersatz der Kommunale Schadensausgleich (KSA) Hannover für den Landkreis Schaumburg für Aufsichtspflichtverletzungen des ehemaligen Landrates Karl-Heinz Schöttelndreier und des amtierenden CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Gunther Feuerbach in ihrer Tätigkeit als Aufsichtsräte der mit Millionenschulden in Pleite gegangenen Erlebniswelt Renaissance GmbH gezahlt haben.

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Sasse: Andere Parteien haben Angst, Wählerstimmen zu verlieren

Dem Einwand des Stadthäger CDU-Fraktionsvorsitzenden Heiko Tadge, er halte den Kandidaten-Coup der WGS für Wählertäuschung, entgegnet Sasse, dass die WGS nicht täusche, weil auf den Wahlzetteln schließlich für den Bürger klar zu lesen ist, wo der jeweilige Kandidat herkommt. Das sei substanzlose Kritik, die zeige, wie groß die Angst der anderen Parteien ist, bei der Wahl im Herbst eine Menge Stimmen zu verlieren. „Die Wähler lassen sich nicht verschaukeln.“
Für Sasse ist klar: Die Wählergemeinschaft Schaumburg ist die bürgerliche Alternative zu Schwarz/Rot/Grün, nicht nur in Rinteln, sondern im ganzen Landkreis Schaumburg. jak