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Stadthagen Stadt Kunterbunte Abwechslung am Stadthäger Wall
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Kunterbunte Abwechslung am Stadthäger Wall
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15:47 14.05.2019
Malte Freymuth, Dragos Ganea, Sabrina Kornek, Martin Poiré und Dennis Vaja streichen das Klettergerüst am Spielplatz am Wall in Stadthagen. Quelle: as
Stadthagen

„Unser Unternehmen ist weltweit vertreten und richtet zwei Mal jährlich einen solchen Tag aus“, erläutert Mitarbeiterin Sabrina Kornek. Sie habe mit Hepe gemeinsam überlegt, welcher Spielplatz verschönert werden könne. „Da wir uns als Verkehrsverein traditionell um die Belange rund um den Wall kümmern, bot sich diese Anlage an“, meint der Vorsitzende. Die Mitarbeiter von Coupa und Hepe pinselten von morgens bis in den späten Nachmittag fleißig Farbe auf die Klettergerüste.

Freundlicher und kindgerechter

„Wir wollen hier ein wenig Farbe reinbringen. So schön bunt wirken die Geräte viel freundlicher“, zog Kornek zur Mittagszeit eine zufriedene Zwischenbilanz. Außerdem wirke der ganze Platz nun deutlich kindgerechter. „Für uns ist die ganze Aktion natürlich auch eine nette Abwechslung“, schmunzelt die Coupa-Mitarbeiterin. Vor einem Jahr hat das Unternehmen den sogenannten Volonteers Day eingeführt. Alle zwölf Standorte, die weltweit verteilt sind, nehmen daran teil – am selben Tag. „Deshalb bin ich echt glücklich, dass das Wetter mitgespielt hat“, sagt Kornek. Bei Regen hätte der Anstrich natürlich nicht funktioniert. „Aber dann hätten wir die Aktion hier in Stadthagen natürlich um ein paar Tage verschoben.“

Mittlerweile hat das Unternehmen bereits drei Aktionen wie diese absolviert. Das spricht sich rum: Es kämen sogar schon Anfragen von Einrichtungen. Bisher habe es sich bei den Einsätzen immer um Einrichtungen für Kinder gehandelt. Das finden die Mitarbeiter auch tendenziell gut. Aber andere soziale Einrichtungen könnten ebenfalls vom Freiwilligentag profitieren, betont Mitarbeiter Dennis Vaja. jemi

Noch immer kein Spielplatzkonzept

Seit gut zehn Jahren hat die Stadt ein Spielplatzkonzept in Planung. Helfen soll es zum Beispiel bei finanziellen Entscheidungen – wo lohnt sich die Sanierung, wo nicht? Anfang des Jahres hatte es vonseiten der Verwaltung geheißen, das Konzept solle im ersten Quartal 2019 fertig werden. Weitere Verzögerungen werden mit der personell angespannten Lage (wir berichteten) im Rathaus begründet. Resigniert zeigt sich mittlerweile Thomas Pawlik (SPD), der zu den treibenden Kräften hinter dem Konzept zählte. „Mir fehlen da die Struktur und der Wille, das ist alles viel zu kompliziert“, sagt er.