Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadthagen Stadt L445-Sanierung zwischen Probsthagen und Lüdersfeld beginnt heute
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt L445-Sanierung zwischen Probsthagen und Lüdersfeld beginnt heute
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:55 24.03.2020
Heute beginnt die Sanierung der L445 mit dem Abfräsen der alten Fahrbahndecke. Quelle: rg
Anzeige
Stadthagen

Das hat Markus Brockmann, Leiter der Hamelner Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, auf Anfrage dieser Zeitung bestätigt. Bereits gestern war die Umleitung eingerichtet worden. „Am Dienstag geht es mit dem Abfräsen der alten Fahrbahndecke los“, teilt Brockmann mit.

Im Großen und Ganzen handelt es sich bei der rund 800.000 Euro teuren Sanierung um die Erneuerung der Fahrbahndecke und der Radwege. Doch an einigen Stellen muss laut Brockmann „punktuell auch die darunter liegende Schicht bearbeitet werden“. Die Arbeiten werden in fünf Abschnitten erledigt, die Dauer des Projekts taxiert er bis Ende Mai.

Anzeige

Auch in Corona-Zeiten zu bewältigen

Von der Corona-Krise sind die Bauarbeiten nicht betroffen, betont der Behördenleiter. Das gelte nicht nur für die L445, sondern für alle Projekte, die die Landesbehörde in ihrer Regie hat. „Straßenarbeiten geschehen an der frischen Luft und die Mitarbeiter können einen ausreichenden Abstand voneinander einhalten.“ Da lasse sich die Arbeit auch in Corona-Zeiten ganz gut bewältigen. Dem Straßenbau seien keine Beschränkungen auferlegt.

Die Baufirmen seien alle interessiert, den Betrieb uneingeschränkt aufrecht zu erhalten. Bislang habe der Straßenbehörde noch keine Firma eine Absage erteilt. „Warum sollte das Gewerbe auch nicht weiterarbeiten?“, stellt Brockmann in den Raum. Schließlich müsse es darum gehen, zumindest die Teile der Wirtschaft, bei denen das möglich sei, am Laufen zu halten.

Lesen Sie auch:

DRK-Tafel erfährt Welle der Hilfsbereitschaft in Schaumburg

Auch die Landesbehörde selber könne bislang uneingeschränkt arbeiten, fährt er fort. Baubesprechungen, die bei einem Projekt wie der Sanierung der L445 normalerweise zweimal die Woche stattfinden, würden momentan natürlich nicht abgehalten. „Die Kommunikation erfolgt ersatzweise telefonisch oder per E-Mail; das ist zwar nicht schön, aber es geht“, schildert der Behördenleiter. Die Bauprojekte wie etwa die L445 könnten also in der erforderlichen Weise betreut werden, versichert Brockmann.

Bislang sei bei der Behörde auch noch kein Mitarbeiter aus Corona-Gründen ausgefallen. „Ganz vereinzelt“ gebe es Angestellte, die vorsorglich in häuslicher Quarantäne sind, etwa weil sie in Südtirol in Urlaub waren. Die gesamte Belegschaft sei in zwei Teams eingeteilt worden, sodass in einem Corona-Fall in einem Team das andere den Betrieb aufrecht erhalten könnte.