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07:41 27.07.2018
Ende Oktober sollen die Arbeiten am Amtsgericht abgeschlossen sein.
Ende Oktober sollen die Arbeiten am Amtsgericht abgeschlossen sein. Quelle: ano
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Peter Bröker, Amtsleiter des Staatlichen Baumanagements, spricht sogar von einer Fertigstellung bis Ende Oktober.

Damit gebe es nur eine leichte Verzögerung. Der Plan hatte ursprünglich vorgesehen, bis Juni fertig zu werden. „Aber bei einer solchen Maßnahme, in einem denkmalgeschützten Gebäude im Bestand zu bauen, ist es üblich, dass es mal länger dauert“, so Bröker.

Die durch die Insolvenz eines Bauunternehmens eingetretene Verzögerung im letzten Bauabschnitt (wir berichteten) habe das Projekt um acht Wochen zurückgeworfen. Es habe erstmal eine Firma gefunden werden müssen, die bereit war, die Arbeiten zu den gleichen Konditionen durchzuführen.

Im August stehe die Montage des Aufzuges auf dem Plan. Auch dabei sei nicht alles planmäßig gelaufen. Der Netzbetreiber EWE müsse nämlich den Anschluss für die Datentechnik jetzt aufgrund des neuen Schachts verlegen. Außerdem müsse eine Kabelverbindung vom Haupt- zum Nebengebäude gelegt werden. „Dafür muss aber die Straße nicht aufgerissen werden“, beruhigt Bröker.

Kostenrahmen bisher eingehalten

Veranschlagt worden waren für die Umbauarbeiten 540000 Euro. „In diesem Kostenrahmen liegen wir auch noch“, sagt Bröker stolz, „und das trotz der boomenden Baukonjunktur.“ Allerdings stehe das Ergebnis einer Ausschreibung für Metallbauarbeiten noch aus.

Derweil haben sich die Mitarbeiter im Amtsgericht schon an die künftige Situation angepasst. Die Nebenstelle an der Enzer Straße 13, in der Zivil- und zum Teil auch Zwangsvollstreckungssachen bearbeitet werden, „ist nicht barrierefrei und dem Publikumsverkehr ab sofort grundsätzlich nicht mehr zugänglich“, erklärt Direktorin Benz. Darauf werde auch durch ein Schild hingewiesen, das auf das gegenüberliegende Hauptgebäude verweist. Am Eingang befindet sich zwar eine Klingel, die Tür werde aber nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung oder bei der Wachtmeisterei im Hauptgebäude geöffnet. „Nach unserem neuen Sicherheitskonzept soll Publikumsverkehr ausschließlich durch die neue Schleuse im Hauptgebäude stattfinden, damit unsere Wachtmeisterei einen Überblick über die sich im Haus aufhaltenden Personen hat“, sagt Benz.

Dafür sei bereits die Raumverteilung geändert worden – nach 25 Umzügen im eigenen Haus. Durch den Einbau des Fahrstuhls sind drei Zimmer weggefallen. Die neue Raumaufteilung sei danach ausgerichtet, wo die Barrierefreiheit absolut notwendig sei. col