Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadthagen Stadt Mehrere Bewerber für Bauamt
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Mehrere Bewerber für Bauamt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 09.03.2019
Die vakanten Leitungsstellen im städtischen Bauamt sollen so schnell wie möglich wieder besetzt werden. Quelle: rg
Stadthagen

Details zu den Kandidaten sowie deren genaue Anzahl nennt Theiß unter Rücksicht auf das laufende Verfahren nicht.
Der Bürgermeister räumt ein, dass die Bewerbungen „erst ganz kurz vor Ende der Ausschreibungsfrist eingetrudelt sind“. Nachdem das erste Ausschreibungsverfahren erfolglos geblieben war (wir berichteten), „sind wir nun zufrieden, dass Bewerbungen vorliegen und sind zuversichtlich, dass wir die beiden vakanten Stellen wieder besetzen können“, gibt sich der Verwaltungschef optimistisch.
Die Vorstellungsgespräche sollen bereits Mitte März stattfinden, kündigt Theiß an. „Wir hoffen, dass die Bewerber zu diesen Terminen dieses Mal letztendlich auch kommen“, fügt der Bürgermeister mit Nachdruck hinzu: „Beim ersten Mal kamen plötzlich die kompletten Absagen, als wir gerade die Einladungen für die Gespräche verschicken wollten.“ Danach hatte man völlig überraschend wieder bei Null anfangen müssen.

"So schnell wie möglich wiederbesetzen"

Die Stelle des Bauamtsleiters ist bereits ein knappes halbes Jahr unbesetzt. Die des Stadtplaners ist seit Ende Februar vakant. „Wir wollen die Stellen natürlich schnellstmöglich wieder besetzen“, versichert Theiß: „Wie rasch es gehen wird, hängt aber maßgeblich davon ab, wie schnell sich die in Frage kommenden Personen aus ihren bisherigen Stellen lösen können.“ Solange es sich um eine Behörde handele, „kann man mit dieser vielleicht verhandeln, aber ansonsten müssen wir schon mit zwei, drei Monaten Kündigungsfrist rechnen“. „Es ist also realistisch, mit einer Wiederbesetzung der beiden Leitungsstellen im kommenden Sommer zu rechnen“, prognostiziert der Bürgermeister.

Angesichts der Leitungs-Vakanzen im Bauamt „muss geschaut werden, was wir leisten können und was nicht“, erläutert der Verwaltungschef. Teilweise müssten Planungsleistungen extern vergeben werden. „Das passiert auch bereits“, berichtet Theiß.

Bereits zum Jahreswechsel sei in Kenntnis der eingetretenen Situation eine Prioritätenliste erstellt worden. „Diesen Zeitplan versuchen wir jetzt trotz allem einzuhalten.“ Bei den mit hoher Priorität gekennzeichneten Projekten „versuchen wir auf jeden Fall, diese ohne Verzögerungen durchzubringen“, so Theiß. Dazu zählen nach seinen Angaben die Planung des Neubaus der Kita Holzwinkel, die Wiederherstellung des Außengeländes des Lusthauses im Schlossgarten, der Hochwasserschutz in der Weststadt sowie die Umgestaltung der Fußgängerzone. Von Stefan Rothe