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Stadthagen Stadt Mitten in Stadthagen: Psychisch Kranker schneidet sich die Arme auf
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Mitten in Stadthagen: Psychisch Kranker schneidet sich die Arme auf
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14:10 08.10.2019
Als Sanitäter und Polizisten dem verletzten Stadthäger helfen wollten, wurde dieser übergriffig und beleidigend. Auch die Fahrt ins Krankenhaus war turbulent. Quelle: Symbolfoto, dpa
Stadthagen

Ein Bekannter hatte die Polizei gegen 14.45 Uhr alarmiert, dass der Mann sich die Pulsadern aufgeschnitten habe und in Richtung Schule am Schlosspark laufen würde. Die Beamten stießen dort auf den Mann. Er hat nach Angaben eines Sprechers am Arm stark geblutet.

Als die Polizisten und auch eine Rettungswagenbesatzung dem Stadthäger helfen wollten, wurde dieser handgreiflich. Er beleidigte sowohl die Beamten als auch die Sanitäter. Offenkundig stand er unter Alkoholeinfluss.

Turbulente Fahrt ins Krankenhaus

Mit vereinten Kräften gelang es nach Angaben eines Behördensprechers, den Verwundeten zu fixieren. Doch auch auf der Fahrt ins Klinikum nach Vehlen war der 50-Jährige nicht zu beruhigen.

Dort entschieden nach der Behandlung der Wunden ein Amtsarzt sowie ein Richter die Unterbringung in der Burghofklinik, der psychiatrischen Einrichtung in Rinteln. Dorthin wurde der Stadthäger dann von einer Streifenwagenbesatzung gebracht. Außerdem wurde ihm Blut abgenommen, um den Grat der Alkoholisierung zu ermitteln.

Jetzt ermittelt die Polizei gegen den Mann

Inwiefern sich der Mann wirklich das Leben nehmen wollte, muss nun ein Mediziner einschätzen. Auch für die Polizei ist der Fall noch nicht abgeschlossen.

Sie ermitteln gegen den Mann aus der Stadthäger Trinkerszene wegen Beleidigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Widerstand Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, in diesem Fall die Sanitäter. von Verena Gehring
Zum Schutz der Betroffenen sowie ihren Familien und, um Nachahm-Effekte zu verhindern, berichten wir normalerweise nicht über Suizide, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wie in diesem Fall, bei dem sich das Geschehen in der Öffentlichkeit abgespielt hat. Wer unter Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet, bekommt Hilfe von der Telefonseelsorge. Diese ist erreichbar unter der Telefonnummer (08 00) 111-0-111 und (08 00) 111-0-222 sowie im Internet auf www.telefonseelsorge.de.

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