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Stadthagen Stadt Peter Apel moderiert Puccini-Abend
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Peter Apel moderiert Puccini-Abend
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20:25 28.01.2019
Gut gelaunt nach dem Konzert: Latchezar Pravtchev (von links), Burkhard Bauche, Ivi Karnezi und Peter Apel.
Gut gelaunt nach dem Konzert: Latchezar Pravtchev (von links), Burkhard Bauche, Ivi Karnezi und Peter Apel. Quelle: sk
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Hannover/Stadthagen

Der Stadthäger Rechtsanwalt, Opernkenner und -liebhaber Peter Apel hat die Vorstellung initiiert und moderiert – eine weitere in der Reihe „Konzerte in der Börse“.

Eine weitere Frau spielte im jüngsten Musikabend eine Rolle. Sie hat an der Wand gelehnt und dem Geschehen zugesehen, stumm und von einem gerahmten Foto aus: Simonetta Puccini, verstorben im Dezember 2017, war eine Enkelin des Komponisten von „Madame Butterfly“ und „La Boheme“. Mit der letzten Nachfahrin des Meisters waren Peter Apel und dessen Ehefrau Elke befreundet. Zu Ehren und in Erinnerung an Simonetta Puccini und ihres berühmten Großvaters war der Abend angelegt.

Hinter Glas gerahmt ist Simonetta Puccini † beim Konzert zu sehen, im Hintergrund an der Wand ein Foto ihres berühmten Großvaters Giacomo Puccini.

Apel begrüßte außer vielen Gästen aus Schaumburg und Minden, Braunschweig und Hannover, den italienischen Generalkonsul Giorgio Taborri. Dieser kennzeichnete Puccini als einen Mann, der mit seiner Musik im täglichen Leben der Italiener große Bedeutung habe. Schicksale und Gefühle, die der Komponist in Musik setzte, seinen „von jedermann zu erleben“, griff später Apel den Ansatz auf. Der Moderator: „Puccini ist wie ein Lebensmittel in Italien.“ Und: „Allein der Name ist Musik.“

Mit dem lieblich einschmeichelnden „O mio babbino caro“, vorgetragen von Ivi Karnezi, begann der großartige gefühlsstarke Melodienreigen. Der Sopranistin, die wie Pravtchev (Apel: „Eine Institution!“) an der Braunschweiger Oper singt, bescheinigte der Moderator „die Wärme, das Tinto“, das für Puccini-Musik notwendig sei. Szenen aus bekannten Werken bis hin zu „La Bohème“ berührten und begeisterten das Publikum. Die letzte Zugabe setzte den I-Punkt: Latchezar Pravtchev brillierte mit „Nessun dorma“.

von Vera Skamira