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Stadthagen Stadt „Ratskeller“ will „Public Viewing“ anbieten
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt „Ratskeller“ will „Public Viewing“ anbieten
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14:05 15.02.2014
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Von Stefan Rothe

„Ich werde auf jeden Fall ein ,Public Viewing’ machen“, sagte Sieloff am Freitag auf Anfrage. Die Frage sei noch, in welcher Größenordnung. Schon bei vergangenen Europa- und Weltmeisterschaften hatte Sieloff Leinwand und Beamer aufgestellt und hatte pro Spiel so um die 50 Zuschauer. Das passte und ließe sich ohne weiteren Aufwand wiederholen.„Wenn wir das aber richtig groß machen wollen, benötigen wir natürlich eine leistungsfähigere Technik“, schilderte Sieloff. Insofern werde er Gespräche mit dem Stadtmarketing Stadthagen (SMS) und mit der Stadtverwaltung aufnehmen. „Ich hoffe, dass von diesen Seiten finanzielle Unterstützung kommt, vielleicht auch von Sponsoren aus der Wirtschaft“.
SMS-Vorsitzender Holger Schulz kann sich eine finanzielle Unterstützung seitens des Vereins vorstellen. „Wenn Herr Sieloff auf uns zukommt, werden wir darüber reden.“ Zwar sei ein „Public Viewing“ im geschlossenen Raum nicht dasselbe wie Open air, „aber das kriegen wir nunmal nicht hin“. Insofern müsse man über die Initiative des Ratskeller-Wirts „sehr froh“ sein. „Alles was in dieser Richtung passiert, hilft Stadthagen“, sagte Schulz.
Auch Bürgermeister Bernd Hellmann „würde es sehr begrüßen“, wenn ein „Public Viewing“ im „Ratskeller“ zu Stande käme. „Im Saal wäre das allemal besser als nichts“, so der Bürgermeister. Eine finanzielle Beteiligung der Stadt wolle er nicht ausschließen. Allerdings müsse erst ein schlüssiges Konzept inklusive Kostenaufstellung vorliegen. „Bislang hat Herr Sieloff noch keinen Antrag gestellt“, teilte der Verwaltungschef mit. Notwendig sei eine enge Abstimmung mit dem SMS, das für derlei Veranstaltungen verantwortlich sei.
Der Ratskellersaal hätte, anders als bei einer „Open air“-Veranstaltung, den Vorteil, auf Lärmschutz kaum Rücksicht nehmen zu müssen. Denn dieser stellt angesichts teilweise sehr später Anstoßzeiten unter freiem Himmel eine fast unüberwindbare Hürde dar. „Ich müsste dabei auf nichts Rücksicht nehmen“, sagte Sieloff, „ich kann so lange offen haben wie ich will.“