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Stadthagen Stadt Schnäppchen in Stadthagen
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Schnäppchen in Stadthagen
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16:21 28.11.2018
Der „Black Friday“ läutet vielerorts den Beginn der Weihnachtseinkäufe ein. Quelle: dpa
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Stadthagen

Nicht nur im Onlinehandel, auch in den lokalen Geschäften hagelt es Prozente. Als einer der umsatzstärksten Tage im Jahr leitet die Aktion den Beginn der Weihnachtseinkäufe ein. Wer ein Schnäppchen machen wollte, der konnte das gestern auch in vielen Stadthäger Läden.

Größte Rabattschlacht des Jahres

Von Kleidung und Kosmetik über Technik bis hin zu Einrichtungsgegenständen: Mit erheblichen Rabatten konnten Kunden auch in der Kreisstadt günstig einkaufen. So hat sich neben vielen weiteren Unternehmen auch Intersport Kreft an der Aktion beteiligt. Zum dritten Mal war der in der Marktpassage ansässige Betrieb dabei und warb mit Vergünstigungen von bis zu 50 Prozent. Geschäftsführer Jochen Kreft bezeichnet den „Black Friday“ als „die größte Rabattschlacht des Jahres“, an der man sich als Einzelhändler beteiligen sollte, wie er meint.

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Bei Spielmit konnten gestern schon erste Weihnachtsgeschenke für die Jüngsten erstanden werden – vergünstigt natürlich. Nicht nur im bei den jungen Kunden so beliebten Lego-Sortiment gab es satte Rabatte. „Die Idee kommt zwar aus Amerika“, bemerkte Geschäftsführerin Anja Adelt „wird in Deutschland aber von Jahr zu Jahr immer beliebter. Das bürgert sich so langsam bei uns ein.“

Netter Gag im Ratskeller

Während sich bislang hauptsächlich Einzelhandelsunternehmen am „Black Friday“ beteiligen, gesellte sich aus der Gastronomie auch der Ratskeller dazu. So konnten Gäste bei der Rechnung 15 Prozent abziehen. „Wir finden, das ist einfach ein netter Gag“, verriet eine Mitarbeiterin. Auch Expert und Hagemeyer lockten mit attraktiven Preisen. In den meisten Geschäften läuft die Aktion noch über den gestrigen Freitag hinaus – bei Hagemeyer bis heute, bei Expert sogar bis zum Dienstag.

Doch längst nicht alle lokalen Firmen haben mitgemacht. Denn die Verwendung des Begriffes „Black Friday“ kann für Firmen auch problematisch werden, da es sich dabei um eine geschützte Marke handelt.

Dass „Black Friday“ auch etwas Gutes für die Gesellschaft bewirken kann, bewies die Drogerie dm. Aus „Black Friday“ wurde hier kurzerhand #givingfriday. Fünf Prozent des Tagesumsatzes sollten für die Bildung von Kindern und Jugendlichen gespendet werden. Der Umsatz der dm-Filiale am Markt kam so einem Nachhaltigkeitsprojekt des Wilhelm-Busch-Gymnasiums zugute. Von Sophie-Marie Ahnefeld