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Stadthagen Stadt Sport und Musik: Die Mischung macht's
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Sport und Musik: Die Mischung macht's
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15:31 05.06.2011
Schritt für Schritt balancieren die Besucher beim Slacklining auf dem Band. © kil
Schritt für Schritt balancieren die Besucher beim Slacklining auf dem Band. © kil
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Stadthagen (kil). Vor der musikalischen Kulisse von drei Schaumburger Livebands brachten sich die Besucher auf den aktuellen Stand in Sachen Trend- und Randsportarten.

Organisiert wurde das Open-Air-Fest von den Stadthägern Fabio Gatto und Tim Heidrich, beide 20 Jahre jung. „Musicmoves“ bildet das Abschlussprojekt ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Während Gatto dieses im Kulturzentrum „Alte Polizei“ absolviert, engagiert sich Heidrich beim Kreissportbund Schaumburg. Diese Kombination habe die beiden zur Grundidee ihres Projektes geführt: „Sport und Kultur – Wie bringt man das zusammen?“, erläuterte Heidrich die Ausgangsfrage der Planung.

Das Ergebnis ihrer Arbeit konnte sich sehen lassen. Zusammen mit Sportvereinen und anderen Institutionen präsentierten sie ein lockeres und buntes Programm, das auch so manchen Sportmuffel überzeugte.

Experimentierfreude war dabei gefragt. Um welche Sportart handelt es sich beispielsweise beim „Cornhole“? – Ziel dieser Trendsportart aus den USA ist es, mit Körnerkissen in ein Loch zu treffen, ähnlich wie beim Boule. In Lindhorst wurde kürzlich sogar ein Verband für die in Deutschland noch fast unbekannte Sportart gegründet.

Weitere Sportarten wie Speedminten, Waveboarding oder Rudern luden zu neuen Bewegungen ein. Für einen musikalischen Mix aus Rock, Pop, Alternative und Funk sorgten die Schaumburger Bands „Jope“, „Stay Curious“ und „hör.funk“ auf der Open-Air-Bühne.

Über schlechtes Wetter konnten sich die Organisatoren nicht beklagen. Während die einen der Livemusik im Baumschatten lauschten, drehten andere ein paar Runden mit dem Waveboard über den Hof oder übten sich im „Sport-Stacking“, dem Ineinanderstapeln von Kunststoffbechern auf Zeit.

Nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene ließen sich vom Trendsportfieber anstecken. Besonders das „Slacklining“ weckte ihren Ehrgeiz. Dabei spannt man ein schmales Schlepperband zwischen zwei Bäume, auf dem sich dann allerlei Kunststücke anstellen lassen.

Nach Angaben des Organisationsteams finanziere sich das Projekt allein durch Fördermittel. Einige Zusagen von kommunalen Ausschüssen stünden noch aus. Sofern finanziell möglich, sei eine Wiederholung in 2012 nicht auszuschließen, kündigten die FSJ-ler an.