Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadthagen Stadt Stadt Stadthagen will für 5,8 Millionen zehn Wohnstraßen sanieren
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Stadt Stadthagen will für 5,8 Millionen zehn Wohnstraßen sanieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:03 24.01.2020
Der Nachausbau der Straße am Försterkamp soll im laufenden jahr geplant und im Jahr 2021 umgesetzt werden. Quelle: Roger Grabowski
Anzeige
Stadthagen

Einmütig hat der Planungs- und Bauausschuss das Programm für den Straßennachausbau mit Blick auf das kommende Jahrzehnt festgelegt. Im Zeitraum bis 2030 sollen demnach zehn Wohnstraßen umfassend saniert werden. Dafür sind Investitionen von insgesamt 5,8 Millionen Euro eingeplant.

Das Thema stand auf der Tagesordnung, weil die eigentlich für das laufende Jahr eingeplante Straße Am Krankenhaus nun doch nicht saniert werden soll. Das hatten die Ratsfraktionen in Abstimmung mit der Verwaltung im Zuge der Beratungen über den Etat 2020 beschlossen.

Anzeige

700.000 Euro Einsparungen

Weil dadurch Ausgaben von 700.000 Euro eingespart werden, können andere Straßen im Ausbauprogramm vorgezogen werden. Daher hat der Ausschuss neue Prioritäten festgelegt. Auf das Jahr 2020 vorgezogen wird somit die Planung der Straßen Am Johannishof (Kosten: 106 000 Euro) und Försterkamp (65 000 Euro).

Ohnehin vorgesehen war der Ausbau der Hedwigstraße (710 000 Euro), für welche die Planungen im vergangenen Jahr bereits abgeschlossen worden sind. Für das Jahr 2021 steht dann der Ausbau des Försterkampes an (320 000 Euro).
Im Jahr 2022 soll dann der Bau der Straße Am Johannishof drankommen (531 000 Euro).

Planung für die Straße Im Ellernkamp steht

Außerdem steht die Planung für die Straße Im Ellernkamp an (25 000 Euro). Für das Jahr 2023 steht die Planung des Schaumburger Weges (280 000 Euro) und der Adolf-Schweer-Straße (100 000 an. Zudem soll die Straße Im Ellernkamp ausgebaut werden (150 000 Euro).

Im Jahr 2024 sind zwei größere Bauprojekte vorgesehen: der Nachausbau des Schaumburger Weges (1,42 Millionen Euro) und der Adolf-Schweer-Straße (550 000 Euro). Lediglich zwei Planungen stehen im Laufe des Jahres 2025 im Langzeitprogramm: dran kommen die Georg-Bartels-Straße (60 000 Euro) und die Enmil-Biegel-Straße. Beide werden dann im Jahr 2026 für 300 000 Euro beziehungsweise für 250 000 Euro ausgebaut.

Straßenausbau durch Etat und Grundsteuer finanziert

Für den Zeitraum von 2027 bis 2030 sind Planung und Sanierung der Bürgermeister-Ocker-Straße (Kosten insgesamt: 540 000 Euro) und der Wilhelm-Bartels-Straße (Gesamtkosten: 360 000 Euro) ins Porgramm aufgenommen. Der Straßennachausbau wird zur Hälfte aus der Grundsteuer und zur anderen Hälfte aus allgemeinen Etatmitteln finanziert. von Stefan Rothe

Zum Weiterlesen

Anzeige