Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadthagen Stadt Stadthäger FDP spricht sich für Containerlösung bei Kindergärten aus
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Stadthäger FDP spricht sich für Containerlösung bei Kindergärten aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:54 27.08.2019
Quelle: Symbolbild, dpa
Stadthagen

Rund 30 Gäste sind der Einladung der Stadthäger Liberalen zu ihrem FDP-Sommertreff im Café Bruchhof gefolgt. Nach Kurzvorträgen von Vertretern der Partei – unter anderem zu den Kindergärten in der Kreisstadt – ergab sich die Möglichkeit zur Diskussion der Themen.

Ratsherr Lothar Biege erklärte, dass angesichts der „herausfordernden Kindergartensituation“ in Stadthagen kurzfristige Lösungen gefunden werden müssten. Bei derzeit rund 200 und 2022 voraussichtlich 280 fehlenden Plätzen sei klar, dass der geplante Bau der Kindertagesstätte „Im Holzwinkel“ nicht zur Deckung des Bedarfs ausreichen werde. So sei es sinnvoll, die alten Planungen für eine Kita im Obstanger wieder aufzunehmen. Als provisorische Lösung müsse vermutlich auf Container zurückgegriffen werden.

Zusätzliches Personal möglich

Private Initiativen sollten unterstützt werden, ebenso die Gründung weiterer Waldkindergärten. Weil im Bauamt durch die längere Nichtbesetzung der Posten des Amtsleiters und des Stadtplaners viele Projekte nicht bearbeitet worden seien, sei die FDP bereit, auch über zusätzliches Personal zu reden, falls dies für die Beseitigung des Arbeitsstaus erforderlich sei.

Der Kreisvorsitzende Daniel Winter hatte zuvor unter der Überschrift „Schaumburg 4.0“ eine raschere Digitalisierung der Schulen gefordert. So müsse jeder Schüler Zugriff auf ein Tablet haben. Es sei sinnvoll, neue Formen der Mobilität wie etwa geteilte Nutzung von Fahrzeugen auch im ländlichen Raum zu erproben und voranzutreiben.

Kunze fordert Zusammenschluss der Kommunen

Ratsherr Norbert Kunze forderte die Entwicklung von digitalisierten Verfahren in der Verwaltung beispielsweise für Baugenehmigungen. Eckhard David, Bürgervertreter der FDP, erklärte, dass der Zusammenschluss der Städte und Samtgemeinden in Schaumburg zu größeren Einheiten zu höheren finanziellen Zuweisungen führe und die Verwaltung auch insgesamt leistungsfähiger machen könne. Michael Kasior, ebenfalls Bürgervertreter, sprach sich gegen eine Öffnung der Fußgängerzone für den Autoverkehr und für eine Planung der Altstadtsanierung „aus einem Guss“ aus.