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Stadthagen Stadt Verwaltung sucht nach Lösungen
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Verwaltung sucht nach Lösungen
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18:05 07.06.2019
Quelle: Symbolfoto: dpa
Stadthagen

Die Betreuung der Drei- bis Sechsjährigen in den Kindertagesstätten stellt nicht nur die Stadt vor große Herausforderungen, sondern auch die Eltern. Mütter und Väter der Kita Enzen hatten sich für verlängerte Öffnungszeiten eingesetzt. Mit den Ergebnissen ihrer Umfrage waren sie im Februar im Kitaausschuss vorstellig geworden.

Mittlerweile gebe es einen Lösungsvorschlag, „der mit den Eltern bereits besprochen worden ist und positiv aufgenommen wurde“, wie Stadtsprecherin Bettina Burger erklärt. Um längere Öffnungszeiten umzusetzen, sei die Schaffung einer zusätzlichen Stelle erforderlich.

Dieser Umstand werde von der Verwaltung in die Haushaltsberatungen für 2020 eingebracht, da die Änderung des Stellenplanes erforderlich wäre. „Die Kosten dafür würden den Haushalt dauerhaft zusätzlich belasten, letztlich muss dann politisch darüber diskutiert und entschieden werden“, betont Burger. Eine Umsetzung halte die Verwaltung für Mitte 2020 realistisch.

Die von Pastor Hartmut Spier von der St.-Martini-Gemeinde geäußerte Hoffnung, dass es auch eine Lösung für die Platzprobleme in der Kita Regenbogenhaus gebe, bestätigt die Verwaltung. Zurzeit werde die Umsetzbarkeit solcher Maßnahmen geprüft. „Für die nächste Sitzung des Ausschusses für Schulen und Kindergärten bereitet die Verwaltung eine Vorlage mit entsprechendem Beschlussvorschlag vor“, sagt Burger.

Große Küche für Kita-Neubau gewünscht

Aktuell noch nicht auf der Tagesordnung ist indes der Vorstoß von Heidemarie Hanauske. Während des Rundgangs mit FPD-Politikern hatte die Awo-Kreisgeschäftsführerin von ihrem Wunsch berichtet, den Kita-Neubau „Am Holzwinkel“ mit einer großen Küche auszustatten, um täglich frisch zu kochen.

Während FDP-Mitglied Norbert Kunze während der Begehung von der Küche noch als „sinnvolle Sache“ sprach, rudert er im Gespräch mit dieser Zeitung schon wieder zurück. Die FDP werde intern beraten und dann entscheiden, ob sie das Thema politisch beraten wolle. Zwar wäre eine Küche „lobenswert“, meint Kunze, „aber der Wunsch ist die eine Sache, die Finanzierung die andere“. Schließlich müsse dann ja auch Personal eingestellt werden. col

Als Realistin wisse sie, sagt Hanauske, dass eben nicht jeder Wunsch erfüllbar sei. Das Thema Küche sei bereits mit der Verwaltung erörtert worden. Dabei sei deutlich geworden, dass diese den Kostenrahmen deutlich überschreiten würde, „auch wenn es pädagogisch sinnvoll wäre“.