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Stadthagen Stadt Weiterhin Tage der Weserrenaissance
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Weiterhin Tage der Weserrenaissance
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00:23 19.03.2018
Harald Weidenmüller (links) übergibt den Scheck an Oliver Theiß.  
Harald Weidenmüller (links) übergibt den Scheck an Oliver Theiß.   Quelle: sk
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STADTHAGEN

Der jährliche zur Verfügung gestellte Zuschuss der Stadt in Höhe von 47.000 Euro soll dann Großteils entfallen. Die Summe wird für das Mausoleum benötigt zur Deckung von Personal- und Betriebskosten, damit das historische Gebäude für Besucher geöffnet werden kann.

Von den 47 000 Euro, die im Stadthaushalt für den Verein zur Verfügung gestellt werden, habe man im vergangenen Jahr 43 200 Euro abgerufen, so Kassierer Jochen Behrens.

Große Einsparungen

Theiß zeigte auf, dass man den Zuschuss nicht gegen Null fahren könne. Aber es müsse ein Konzept entwickelt werden, dass große Einsparungen erbringe.
Der Vereinsvorsitzende Harald Weidenmüller, der angab, von den Sparplänen vor der Verabschiedung im Finanzausschuss gewusst zu haben, sagte: „Wir sind bereit, uns dem Thema zu stellen.“ Weidenmüller wurde wie der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt.

Nicht verloren gehen dem Verein und der Stadt die Tage der Weserrenaissance. Diese werden nicht etwa durch das von der Stadt geplante Kulturfestival ersetzt sondern finden im jährlichen Wechsel mit diesem Stadt, teilte Theiß mit.

Vergoldung der „Ananas“

Hier ist es zwischen Stadt und Verein wohl zu Missverständnissen gekommen. Theiß nahm von Weidenmüller einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für die Vergoldung der „Ananas“ in Empfang.

Die zu restaurierende Holzplastik wird wie seit Jahrhunderten das Dach des Lusthauses im Schlosspark zieren. Theiß: „Es zeugt von wahrer Größe, an dem Scheck festgehalten zu haben, obwohl die Sparbeschlüsse sie erreicht haben.“  sk