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Asphalt-Mischwerk Asphaltmischwerk startet im Januar
Schaumburg Stadthagen Themen Asphalt-Mischwerk Asphaltmischwerk startet im Januar
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21:59 27.08.2013
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Stadthagen. Nach Angabe von Ahrens- Geschäftsführer Karsten Klein investiere die Firma freiwillig rund 250 000 Euro zusätzlich in den Lärm-, Staub- und Geruchsschutz. „Fachleute haben mir schon gesagt, wir würden mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wir betreiben den Aufwand hingegen gerne.“ Fritz Apel, Verkaufsleiter des Asphaltmischwerk-Lieferanten Ammann, erläuterte unterdessen das Prinzip der Einhausung. „Die Produktion der Anlage wird durch Blech verdeckt und es dringt nichts nach außen“, stellte er klar. Bürgermeister Bernd Hellmann erklärte, dass eine derartige Maßnahme über die normalen Vorkehrungen hinausgehe.

Insgesamt 200 Tonnen Asphalt pro Stunde sollen zukünftig am Georgschacht produziert werden. Auf das Jahr hochgerechnet sollen es 80.000 bis 100.000 werden. Die Abluft- und Brennleistung, zwei der wichtigsten Kriterien der Nutzung eines Asphaltmischwerks, seien nach Angabe von Apel beschränkt und würden jederzeit überwacht werden. Ahrens-Geschäftsführer Klein verwies zudem auf die ständige Kontrolle des Gewerbeaufsichtsamtes. Derzeit arbeiten 20 Mitarbeiter an dem neu errichteten Standort am Georgschacht. Bereits jetzt sind 13 Lastwagen im Einsatz.

Oliver Theiß, stellvertretender Vorsitzender der Bürgerinitiative (BI) „Bürgerprotest Stadthäger Asphaltmischwerk“, bewertete das Klima während der Beiratssitzung als konstruktiv. Dennoch könne er nicht verstehen, warum die Firma Ahrens ein derart großes Mischwerk bestellt habe. Für die angepeilte Leistung hätte auch eine kleinere Variante ausgereicht, so Theiß. Die freiwilligen Verpflichtungen, die der Betreiber eingegangen ist, bezeichnete er als gut. Für Ulrike Nußbaum (BI) sind die Verkehrsfragen unterdessen noch nicht geklärt.

Der Zeitplan von Klein sieht folgendermaßen aus: Ab November wird die Anlage aufgebaut und ab Januar für den Eigenbedarf der Firma in Betrieb genommen. Ab Frühjahr 2013 soll die „große Produktion“ starten.  par