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Hannover 96 „Es gibt keine Trainerdiskussion“
Sportbuzzer Hannover 96 „Es gibt keine Trainerdiskussion“
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00:23 25.09.2015
Von Christian Purbs
Martin Kind, 96-Clubchef.
Martin Kind, 96-Clubchef. Quelle: dpa
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Hannover

Die Mannschaft von Hannover 96 wartet in dieser Saison noch auf den ersten Sieg, es gab vier Niederlagen in Folge. Werden Sie langsam unruhig?
Nein, ich bin nicht unruhig.

Der Druck auf Trainer Michael Frontzeck wird immer größer. Hat er Ihre Rückendeckung?
Ja. Es gibt keine Trainerdiskussion und keinen Druck. Er hat mein uneingeschränktes, volles Vertrauen.

Was stimmt Sie denn optimistisch, dass es bald besser wird?
Die Mannschaft hat ihr Potenzial im Spiel gegen Borussia Dortmund angedeutet. Vielleicht müssen wir noch mehr Geduld aufbringen. Wichtig ist, dass weiter hart gearbeitet wird und sich die Mannschaft auf der Basis des Dortmund-Spiels weiterentwickelt.

Wie ist der Stand bei Ihrer Suche nach einem neuen Geschäftsführer für Hannover 96? Beim Spiel am Sonntag in Augsburg soll der Nürnberger Sport- vorstand Martin Bader im Stadion zugeschaut haben.
Ich weiß nicht, wer ihn gesehen hat. Ich jedenfalls nicht. Ich war ganz überrascht, als ich das in der Zeitung gelesen habe. Ich habe mit ihm gesprochen und ihn danach gefragt. Er hat gesagt, dass er nicht im Stadion war.

Worüber haben Sie mit Bader denn noch so gesprochen?
Das bleibt unter uns. Er ist ein Kandidat, mit dem ich Gespräche geführt habe.

Ist er Kandidat Nummer eins?
So eine Einstufung wäre den anderen gegenüber unseriös. Er ist ein Gesprächspartner.

Wann rechnen Sie bei dieser Personalie mit einer Entscheidung?
Es würde mich freuen, wenn es noch in dieser Woche klappt. Spätestens jedoch in der nächsten Woche.

Werden Sie dann nur den neuen Geschäftsführer, oder im Doppelschlag auch den neuen Sportdirektor verkünden?
Nein, es wird keinen Doppelschlag sein. Die nächste Entscheidung wird dann aber auch zügig folgen.

Laufen die Gespräche mit den Bewerbern für den Manager-Posten auch schon?
Nein. Es gibt nur Namen, keine Gespräche. Der neue Geschäftsführer muss die Entscheidung ja mittragen.

Interview: Christian Purbs

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