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Hannover 96 Bakalorz: „Der Fußballgott sieht halt alles“
Sportbuzzer Hannover 96 Bakalorz: „Der Fußballgott sieht halt alles“
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13:16 04.12.2016
Von Christian Purbs
Marvin Bakalorz, Profi von Hannover 96. Quelle: Nigel Treblin

HAZ: Herr Bakalorz, was war gegen Heidenheim der Schlüssel zum Erfolg?

Bakalorz: Wieder einmal die Mentalität der Mannschaft. Nach zwei Rückständen sind wir sofort zweimal zurückgekommen. Das zeigt, dass die Mannschaft an sich glaubt. Und das ist momentan ausschlaggebend.

Aber warum bringt sich die Mannschaft durch Unachtsamkeiten immer wieder selbst in die Bredouille?

Anscheinend brauchen wir das. Im Ernst: Ich habe keine Ahnung, wenn wir es wüssten, würden wir es abstellen. Wir haben die erste Halbzeit dominiert und dann aus dem Nichts ein dummes Gegentor kassiert. Das darf uns nicht passieren, daran müssen wir weiter arbeiten.

Wie groß ist Ihre Sehnsucht nach einem ungefährdeten, ganz unspektakulären Sieg ohne Zittern bis zum Abpfiff?

Klar, so wie im Pokal gegen Düsseldorf, als wir zur Halbzeit schon hoch geführt haben, das wäre zur Abwechslung auch einmal gut. Aber knappe Spiele, die wir noch drehen, sind auch schön. Auch für die Fans, die uns wieder einmal unglaublich unterstützt haben. Das war Gänsehaut pur.

Niclas Füllkrug kommt in der 65. Minute von der Ersatzbank ins Spiel und trifft drei Minuten später zum 2:2. Besser geht Joker nicht, oder?

Es freut mich sehr für ihn, dass er wieder getroffen hat. Er hat eine schwierige Phase hinter sich und trotzdem immer hart gearbeitet. Der Fußballgott sieht halt alles – und hat ihn jetzt beschenkt.

Ist die große Qualität, die 96 auf der Bank hat, das vielleicht entscheidende Plus gegenüber anderen Teams?

Die Spieler, die bei uns auf der Bank sitzen, wünschen sich viele andere Clubs in der Startelf. Alle geben im Training Gas, um sich anzubieten. Und dafür werden sie, so wie jetzt „Fülle“, belohnt.

Interview: Christian Purbs

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