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Hannover 96 Auf der Seite von Albornoz herrscht das Chaos
Sportbuzzer Hannover 96 Auf der Seite von Albornoz herrscht das Chaos
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20:52 15.03.2015
Von Christian Purbs
Foto: Miiko Albornoz (re.) war gegen Gladbach einer von zwei schwachen Außenverteidigern bei Hannover 96.
Miiko Albornoz (re.) war gegen Gladbach einer von zwei schwachen Außenverteidigern bei Hannover 96. Quelle: dpa
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Ron-Robert Zieler: Die zahlreichen Fernschüsse der Gladbacher parierte der 96-Torhüter problemlos und hielt sein Team mit einer starken Reaktion gegen Patrick Herrmann, dessen Schuss er aus kurzer Distanz abwehrte, weiter im Spiel (67. Minute). Bei den Gegentoren chancenlos. Note: 2,5

João Pereira: Der Portugiese verteidigte zusammen mit Jimmy Briand zunächst ordentlich auf der rechten Seite. Bei der Gladbacher Führung (43.) übersah er jedoch den Torschützen Patrick Herrmann, der hinter ihm lauerte. Nach dem Seitenwechsel wurde sein Spiel immer fehlerhafter, und auch seine Flanken landeten zu oft beim Gegner. In dieser Form hilft er 96 auf der Baustelle hinten rechts nicht weiter. Note: 5

Marcelo: Auch der Brasilianer sah bei der Gladbacher Führung nicht gut aus. Gewohnt kopfballstark bereinigte er immerhin manche kritische Situation im 96-Strafraum. Note: 3,5

Christian Schulz: Der Innenverteidiger hatte sich gut auf die Positionswechsel in der Angriffsmitte der Borussen eingestellt und gewann die meisten Zweikämpfe. Mit größeren Problemen, als 96 nach der Pause mehr investierte und die Gladbacher mehr Raum hatten. Note: 3

Miiko Albornoz: Hatte mit Herrmann und Christoph Kramer auf seiner linken Abwehrseite erhebliche Mühe und bekam die Gladbacher Offensivspieler nie richtig in den Griff. In die Offensive schaltete sich der Chilene kaum einmal gefährlich ein. Note: 5

Manuel Schmiedebach: Machte aus seiner zentralen Position im defensiven Mittelfeld viel zu wenig. Ein paar nett anzuschauende Doppelpässe standen im Gegensatz zu vielen Schnitzern im Spielaufbau. Auch seine Zweikampfquote ließ zu wünschen übrig. Note: 4,5

Salif Sané: Wie schon gegen die Bayern der beste Feldspieler bei 96. Störte das Angriffsspiel der Gastgeber immer wieder recht effektiv und versuchte wenigstens, auch nach vorne Akzente zu setzen. Note: 3

Jimmy Briand: Wenn es um seinen Einsatz in der Defensive geht, ist ihm nichts vorzuwerfen. Seine Mängel werden deutlich, wenn 96 auf Angriff umschaltet. Machte durch seine Ballverluste so manche vielversprechende Aktion der „Roten“ zunichte, seine Torgefährlichkeit tendierte gen null. Note: 5

Hiroshi Kiyotake: Oft auf sich allein gestellt, konnte er auch in der kurzen Drangphase nach der Pause nichts Entscheidendes bewegen. Note: 4

Edgar Prib: Brachte nach dem Seitenwechsel etwas Schwung in die 96-Offensive und hatte auch eine gute Chance, die er jedoch aus spitzem Winkel vergab (50.). Verdaddelte einen Freistoß aus guter Distanz zu leichtfertig (71.). Note: 4

Joselu: In der 1. Halbzeit, als 96 sich nur darauf konzentrierte, kein Gegentor zu kassieren, fand der Spanier so gut wie nicht statt. Er schoss nicht einmal aufs Tor. Nach dem Seitenwechsel profitierte er von der offensiveren Ausrichtung. Hätte mit seinen beiden Chancen das 1:1 erzielen können (48., 64.). Note: 5

Leon Andreasen: Kam in der 65. Minute für Schmiedebach. Da ein paar Minuten später das 2:0 für Gladbach fiel, konnte er nicht mehr viel ausrichten.

Didier Ya Konan: Für Prib eingewechselt, sammelte der Stürmer noch ein bisschen Spielpraxis.     

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