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Hannover 96 Die Besinnung auf den Kampf
Sportbuzzer Hannover 96 Die Besinnung auf den Kampf
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00:15 05.11.2014
v.l.: Natalia Schulz, Isabella (Freundin von Edgar Prib) und Lisa Marie (Freundin von Ron-Robert Zieler).
v.l.: Natalia Schulz, Isabella (Freundin von Edgar Prib) und Lisa Marie (Freundin von Ron-Robert Zieler). Quelle: Rainer Surrey
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Als gut gelauntes Trio lächelten sich die Partnerinnen von Ron-Robert Zieler,  Edgar Prib und Christian Schulz - Lisa Marie, Isabella und Natalia - durch die prominenten Gästereihen, André Hoffmanns Carolin tippte lächelnd auf einen Heimsieg von Hannover 96 gegen Eintracht Frankfurt, und als die Frau von Jimmy Briand, Virginie, rasant vor dem VIP-Eingang vorfuhr, half der Französin direkt Annebelle Andreasen, Frau von Leon, schnell bei der Orientierung im Stadion.

Auch Otto Rehhagel, der auf Einladung von 96-Klubchef Martin Kind zu Gast war und Sohn Jens im Nachwuchs-Leistungszentrum besuchte, präsentierte voll stolz seine weibliche Begleitung: Ehefrau Beate. Zumindest Rehhagel ließ sich zu einer sportlichen Einschätzung hinreißen.

„Man merkt sowohl Frankfurt als auch Hannover die Nervosität an, beide Mannschaften haben Unsicherheiten gezeigt. An einem solchen Spieltag muss man auch einfach mal zu null spielen. Darauf kommt es an“, sagte Rehhagel - und zumindest Hannover 96 hielt sich daran. Das Ergebnis hat Eintracht-Präsident Heribert Bruchhagen schon vor dem Anstoß geahnt: „Ich bin schon oft hier gewesen, am Ende haben wir immer verloren.

Aber man ist ja auch irgendwie verpflichtet, dabei zu sein.“ 96-Kultspieler Dieter Schatzschneider schlug ihm freundschaftlich auf die Schulter. Der VIP-Bereich wurde am Sonnabend auch wieder spannender Treffpunkt für prominente Gästen wie den türkischen Generalkonsul Mehmet Günay, Personaldezernent Harald Härke und Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette.

Ministerpräsident Stephan Weil („Wir brauen ein Erfolgserlebnis und Erfolgserlebnisse muss man sich erarbeiten!“) traf den 96-Konditionsttrainer Edward Kowalczuk und informierte sich über Fitnesstipps, und der ehemalige 96-Profi Carsten Linke („Wir müssen mal so richtig zu Recht gewinnen.“) traf den Handball-Geschäftsführer Benjamin Chatton vom TSV Hannover-Burgdorf, der sein erstes 96-Saisonspiel erlebte.

Vom Trubel fast unbeeindruckt saß zwischen ihnen auch Rolf Gehrcke, vor sich die Stadionzeitung „Matchplan“, ein Spielbericht von 1955. Gehrcke ist auf einem Bild zu sehen und zitierte  den Text nicht ohne Stolz: „Heute wird sicher mit Rolf Gehrcke noch mindestens einer dieser Spieler aus dem 96-Team in der HDI Arena vor Ort sein, um live zu verfolgen, wie sich seine Nachfolger schlagen.“ Das tat der Deutsche Meister dann auch. „Die Mannschaft muss sich auf den Kampf besinnen und konditionell stärker werden“, riet Gehrcke. Denn für Punkte auf dem Platz braucht es Wille und Ausdauer - da können bei aller Grazie die Spielerfrauen nicht helfen.

Jan Sedelies

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