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Hannover 96 Frontzeck macht Joselu Mut
Sportbuzzer Hannover 96 Frontzeck macht Joselu Mut
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20:54 22.04.2015
Von Jörg Grußendorf
„Es ist keinem verboten, Tore zu schießen“: Michael Frontzeck im Gespräch mit Stürmer Joselu.
„Es ist keinem verboten, Tore zu schießen“: Michael Frontzeck im Gespräch mit Stürmer Joselu. Quelle: sp / Sielski
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Hannover

Sonnabend wird es ernst. Dann steigt Teil eins der Fünf-Spiele-Mission für Michael Frontzeck. Die TSG 1899 Hoffenheim kommt dann in die HDI-Arena (Anpfiff: 15.30 Uhr). Und da ist für Hannover 96 nicht nur ein Sieg erwünscht, sondern bitter nötig. „Es würde vieles einfacher machen“, sagt der neue 96-Trainer.

Mit welcher taktischen Ausrichtung er die „Roten“ am Sonnabend aufs Feld schickt, da ist Frontzeck noch in der Findungsphase. Schließlich hat er erst zwei Trainingsarbeiten mit den „Roten“ absolviert. „Die Mannschaft ist fit, daran besteht kein Zweifel“, erklärte er nach der Einheit am Mittwoch. „Der gute Eindruck hat sich bestätigt.“ Das sagt aber noch nichts über die Grundordnung. Bisher hat 96 unter Frontzeck-Vorgänger Tayfun Korkut nahezu ausschließlich mit einer Spitze gespielt. Meistens war das Joselu, der in der Rückserie irgendwie das Tor nicht mehr findet.

Wird Frontzeck, der dem Spanier in einem Einzelgespräch ausdrücklich Mut gemacht hat, auch so spielen lassen? Der 51-Jährige zuckt mit den Schultern. „Ich habe keine zwei Monate Zeit, und ich habe kein Trainingslager, wo ich zehn Tage lang die Mannschaft kennenlernen kann“, sagt er. „Es muss alles extrem schnell gehen und funktionieren.“ Er meint aber auch zur taktischen Ausrichtung, dass es keine Frage sei, „ob du mit einem Stürmer spielst oder mit drei Spitzen. Das heißt doch nicht, dass du mit drei Stürmern torgefährlicher wirst“. Entscheidend sei hingegen, dass man ein stabiles Fundament habe, und das sei nun mal die Defensive.

Sorgen bereitet dem Trainer eine Erkrankung von Offensivspieler Hiroshi Kiyotake, der nur kurz trainierte. „Ich fühle mich nicht so gut“, sagte der Japaner. Bereits am Dienstag hatte er das Training abgebrochen. „Wir müssen die Werte abwarten“, sagt Frontzeck.

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