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Hannover 96 Polizist bei Ultra-Randale leicht verletzt
Sportbuzzer Hannover 96 Polizist bei Ultra-Randale leicht verletzt
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17:10 02.11.2014
Foto: Rund um die Regionalligapartie zwischen Hannover 96 und VfB Lübeck kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei musste eingreifen.
Rund um die Regionalligapartie zwischen Hannover 96 und VfB Lübeck kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei musste eingreifen. Quelle: Uwe Dillenberg
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Der Täter wurde von mehreren Beamten aus dem Bus geholt, der die Gäste aus Lübeck zum Hauptbahnhof bringen sollte. Gegen ihn wurde Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt. Zudem nahm die Polizei die Personalien von drei weiteren Ultras beider Lager auf und leitete zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz sowie wegen Beleidigung ein.

Bereits im Stadion mussten die Einsatzkräfte gegen kurz nach der Pause eingreifen, um Randale zu verhindern. Nachdem der VfB Lübeck den Ausgleich zum 1:1 erzielt hatte, warfen nach Informationen der Polizei rund 270 96-Ultras Bierbecher auf die etwa 75 VfB-Ultras im Gästeblock. Diese antworteten auf den Angriff ebenfalls mit dem Werfen von Plastikbechern. Von Seiten der Ultras Hannover heißt es jedoch, die Anhänger des VfB Lübeck hätten bereits in der ersten Halbzeit immer wieder rechtsextreme Parolen in Richtung Heimfans gebrüllt und versucht zu provozieren.

Laut Polizei sollen dann etwa zehn gewaltbereite Anhänger der „Roten“ versucht haben über die Abtrennung der Tribüne zu steigen, um in den Gästeblock zu gelangen. Dies wurde nach Informationen der Polizei mit Pfefferspray und dem Einsatz von Schlagstöcken durch die Beamten verhindert. Der Schiedsrichter unterbrach während der Ausschreitungen für etwa zehn Minuten die Partie.

jki

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