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14:11 29.01.2012
Foto: Mit 27 Punkten haben die „Roten“ die Europa-League-Plätze wieder im Visier.
Mit 27 Punkten haben die „Roten“ die Europa-League-Plätze wieder im Visier. Quelle: Ulrich zur Nieden
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Hannover

Auch ein ruhiger Trainer-Typ wie Dieter Hecking gerät schon mal in Rage. Der Coach des 1. FC Nürnberg regte sich mächtig über Schiedsrichter Marco Fritz auf, der bei der 0:1 (0:1)-Pleite der Franken in Hannover eine Attacke von 96-Verteidiger Emanuel Pogatetz im Strafraum gegen Philipp Wollscheid nicht geahndet hatte. "Das war eine klare Tätlichkeit. Es hätte einen Elfmeter und eine Rote Karte geben müssen. Das ist eine klare Benachteiligung für uns", schimpfte Hecking über einen Faustschlag, den viele der 35.400 Zuschauer im Stadion erst beim Studium der TV-Bilder mitbekamen.

Für Pogatetz könnte die Freitag-Partie deshalb noch ein Nachspiel haben. Trainer Mirko Slomka ging schon mal auf Distanz zu seinem Abwehrchef. "Man darf sich nicht mit einem Faustschlag wehren", sagte er im ZDF-Sportstudio. Am verdienten 96-Erfolg, der eine lange Durststrecke von acht sieglosen Partien beendete, gab es aber keine Zweifel. Mit 27 Punkten hat das Team die Europa-League-Plätze wieder im Visier. Das 1:1 zwischen Bremen und Leverkusen spielte 96 in die Karten. "Unsere Situation ist stabil", freute sich Clubchef Martin Kind über ein auch auf dem Transfermarkt erfolgreiches Wochenende.

Mit der Verpflichtung von Stürmer Mame Biram Diouf von Manchester United unterstrichen die Niedersachsen ihre ehrgeizigen Ziele. Der 24 Jahre alte Senegalese, der beim englischen Meister im Reserveteam zum Einsatz kam, soll Top-Stürmer Mohammed Abdellaoue entlasten. Der Norweger sorgte gegen Nürnberg mit seinem zehnten Saisontor (18. Minute) für den Sieg. "Zwei Chancen, ein Tor, so wollen wir ihn weiterhin sehen", lobte Slomka die Effektivität seines Torjägers. "Es war ein wundervoller Angriff", bedankte sich Abdellaoue bei den Vorbereitern Lars Stindl und Sergio Pinto.

Einen unermüdlichen Antreiber wie Pinto, mit dem er schon in Aachen zusammengearbeitet hatte, besaß Hecking nicht. Der "Club" verschlief die erste Halbzeit komplett und bekam erst nach der Pause Zugriff auf das Spiel. Dabei sprangen einige gute Gelegenheiten heraus. "Eine Riesenchance war aber nicht dabei", räumte Torhüter Raphael Schäfer selbstkritisch ein. "Über 90 Minuten war es nicht das, was wir uns vorgenommen hatten."

Die Hoffnung der Franken, vor dem nächsten Heimspiel gegen Meister Borussia Dortmund Punkte im Abstiegskampf einfahren zu können, erfüllte sich nicht. Nach zwei Siegen war der Auftritt in Hannover ein empfindlicher Dämpfer. "Keiner kann sich sicher fühlen", warnte Schäfer.

jhf/dpa

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