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Hannover 96 96 muss nicht für beschädigtes Polizeiauto zahlen
Sportbuzzer Hannover 96 96 muss nicht für beschädigtes Polizeiauto zahlen
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15:59 11.11.2014
Der „Übeltäter“: Roman Prokoph.
Der „Übeltäter“: Roman Prokoph. Quelle: Sascha Priesemann
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Hannover

Dieser Fehlschuss hätte für Hannover 96 teuer werden können: Weil Roman Prokoph den Ball in einem Spiel der zweiten 96-Mannschaft nicht ins Tor trat, sondern einen Polizeiwagen traf und beschädigte, sah sich der Club mit Schadenersatzforderungen über einen vierstelligen Euro-Betrag konfrontiert. Der Fußball-Bundesligist lehnte das Ansinnen der Behörde allerdings ab. Nach längerer Prüfung gab die Polizei am Dienstagnachmittag dann bekannt: 96 ist raus aus der Nummer – und muss nun doch nicht für den Schaden aufkommen.

Ereignet hatte sich die kuriose und nun doch nicht folgenreiche Szene Ende August, als die 96-Reserve den BV Cloppenburg im Beekstadion in Ricklingen empfing. Bei dem 2:1-Sieg am 6. Spieltag der Regionalliga Nord war Prokoph auch noch an einer zweiten Szene beteiligt, die für Diskussion sorgte – allerdings auf dem Platz. Prokoph hatte den Siegtreffer in der 62. Minute für sich reklamiert. Doch der Schiedsrichter entschied auf Eigentor von Daniel Olthoff. Prokoph hatte die 96-Reserve zuvor unstrittig in Führung gebracht (18.), den Ausgleich erzielte Kristian Westerveld (52.) mit einem wiederum umstrittenen Foulstrafstoß.

frs/dpa

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