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Hannover 96 Hannover 96 und der Hamburger SV trennen sich 1:1
Sportbuzzer Hannover 96 Hannover 96 und der Hamburger SV trennen sich 1:1
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00:13 27.11.2011
Das Tor für die „Roten“ erzielte Jan Schlaudraff (vorn). Quelle: dpa
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Hannover

Das Tor für Hannover erzielte vor 49.000 Zuschauern in der ausverkauften AWD-Arena Jan Schlaudraff (79.) mit einem herrlichen Volleyschuss. Für die Hamburger, die ihren zarten Aufwärtstrend unter Trainer Thorsten Fink mit dem fünften Spiel ohne Niederlage fortsetzten, hatte zuvor Jeffrey Bruma (64.) ins Netz getroffen.

Die beiden Nordclubs boten eine unterhaltsame Vorstellung, die von ihrer Intensität lebte. Die Hamburger besaßen dabei mehr Spielanteile, überraschten die Gastgeber mit mutigem Offensivspiel. Hannover hatte anfangs die besseren Torchancen, konnte das Spiel nach Brumas Treffer im Anschluss an eine unnötige Ecke aber nur mit Glück und Schlaudraffs Hammer drehen.

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Der am Anfang der Saison heftig kritisierte HSV-Torwart Jaroslav Drobny erwies sich wieder als sicherer Rückhalt, hielt sein Team zunächst bei den wenigen, aber gefährlichen Vorstößen der Gastgeber im Spiel - allein zweimal gegen den allein vor ihm auftauchenden Schlaudraff (14., 36.). Beim Ausgleich war er indes ohne Chance.

Nach der äußerst schwachen Vorstellung bei der Derby-Niederlage in Wolfsburg zeigten die Hannoveraner keine Leistungssteigerung. Die Gastgeber agierten zu ungenau. Die zu Beginn der Saison gezeigte Leichtigkeit fehlte erneut.

Nach zwei Partien spielte 96 zwar wieder mit Manuel Schmiedebach und dem zuletzt verletzten Sergio Pinto als Doppel-Sechs, doch den in den bisherigen Heimspielen gezeigten Druck konnte das Team nicht entwickeln. Die Mitspieler vor ihnen waren zu schwach und zu wenig durchsetzungsfähig.

Die Hannoveraner, die auf die gesperrten Didier Ya Konan und Lars Stindl verzichten mussten, spielten zu viele Fehlpässe. Moritz Stoppelkamp, der sein zweites Saisonspiel von Beginn an absolvierte, wirkte im rechten Mittelfeld ähnlich uneffektiv wie auf der anderen Seite Christian Pander.

Die Hamburger waren wesentlich agiler. Angetrieben von dem quirligen Gökhan Töre brachten sie die Gastgeber immer wieder in Verlegenheit. Aus dem defensiven Mittelfeld rückte Gojko Kacar immer wieder nach vorne und sorgte für Unruhe.

Dem Hamburger Sturm fehlte ohne Goalgetter Mladen Petric allerdings die Durchschlagskraft. Paolo Guerrero und der zumindest bei Dribblings überzeugende Heung-Min Son strahlten wenig Torgefahr aus, so dass Torwart Ron-Robert Zieler seltener ernsthaft eingreifen musste als sein Kollege Drobny.

Für Ärger sorgte wieder einmal die Pyrotechnik. Im Hamburger Block wurden kurz vor dem Anpfiff beider Halbzeiten mehrere bengalische Feuer gezündet, so dass die Partie ein teures Nachspiel haben dürfte. 

dpa/tfi

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