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Hannover 96 Die „Roten“ verlieren 1:3 gegen Leverkusen
Sportbuzzer Hannover 96 Die „Roten“ verlieren 1:3 gegen Leverkusen
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00:15 25.11.2014
Hannovers Spieler Ceyhun Gülselam (hinten) und Leverkusens Spieler Hakan Calhanoglu kämpfen um den Ball. Quelle: dpa

 Das Spiel: Nach abwechslungsreichen 20 Minuten verflachte die Partie in der 1. Halbzeit zu einem Kopfball- und Freistoßfestival. Die Leverkusener waren spielerisch überlegen, die beste Chance besaßen aber die 96er nach einem Fehler von Roberto Hilbert in der 33. Minute: Hiroshi Kiyotake und Lars Stindl konnten sie direkt hintereinander aber nicht nutzen. Nach der Pause geriet 96 schnell in den Rückstand (46. Minute), kassierte in der 58. Minute das 0:2 und durfte lediglich nach dem Anschlusstreffer von Ceyhun Gülselam (60.) für ein paar Minuten auf eine Wende hoffen. Mit Karim Bellarabis Treffer zum 3:1 (72.) war die Partie gelaufen.

Die Tore: Stefan Kießlings Treffer zum 1:0 war ein typischer Abstauber, das 2:0 von Heung Min Son ein Schuss mit viel Gefühl. Beim dritten Leverkusener Tor spielte Bellarabi seine Schnelligkeit aus und zeigte sich dann vor 96-Torwart Ron-Robert Zieler eiskalt. Der Treffer der „Roten“ von Gülselam war ein Kopfball nach einem Freistoß von Kiyotake.

 

Die Szene des Spiels: Mit dem Führungstreffer von Kießling beendete der Bayer-Profi nicht nur seine lange Tor-Durststrecke, sondern brachte 96 auch aus dem Konzept. Die Gastgeber mussten danach offensiver spielen, als sie das mögen und können – deshalb wurde es diesmal nichts mit einer vierten Partie in Folge ohne Gegentor.

 

Der Mann des Spiels: Ein 96-Profi drängte sich diesmal nicht auf. Deshalb fiel diese Rolle dem Leverkusener Nationalspieler Bellarabi zu, der vor allem in der 2. Halbzeit aufdrehte und die hannoverschen Defensivspieler wiederholt narrte.

 

Die Statistik: Leverkusen gab doppelt so viele Schüsse (20) aufs Tor ab wie 96 und gewann deutlich mehr Zweikämpfe (58:42 Prozent). Beim Ballbesitz (50:50 Prozent) herrschte Ausgeglichenheit, auch bei den Fouls (16:16).

Die Stimmen: Tayfun Korkut (96-Trainer): „Das war ein verdienter Sieg für Leverkusen, die Niederlage ist für uns aber kein Beinbruch. Wir hatten durch Joselu die Chance zum Ausgleich, danach war es dann gegen eine Spitzenmannschaft wie Leverkusen schwer.“

Roger Schmidt (Trainer Leverkusen): „1. Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Nach dem 1:0 haben wir das Spiel in die gegnerische Hälfte verlagert und auch nach dem Anschlusstreffer den Eindruck erweckt, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen.“

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