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Hannover 96 Neuanfang sieht anders aus
Sportbuzzer Hannover 96 Neuanfang sieht anders aus
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07:16 20.03.2016
Hannovers Oliver Sorg sitzt nach dem Spiel am Boden. Quelle: dpa
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Frankfurt

Der HSV kann sich schon mal auf das Wochenende nach Ostern freuen. Dann spielen die Hamburger in Hannover, also gegen die Mannschaft in der Fußball-Bundesliga, gegen die man zurzeit einfach nicht verlieren kann. Die „Roten“ kriegen in der Rückrunde nichts auf die Reihe, aber eines muss man ihnen lassen: Wenn es darum geht, andere abstiegsgefährdete Teams aufzubauen, dann ist auf die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf Verlass.

Was 96 da beim 0:1 in Frankfurt zeigte, reichte erneut nicht, um auch nur halbwegs dem Anspruch einer Bundesligamannschaft gerecht zu werden. Es war ein Horrorspiel mit 96 in der Hauptrolle. Die „Roten“ lieferten eine erbärmliche Leistung ab, zu der auch Schaaf seinen Beitrag geleistet hat. Der Trainer hatte gegen die Eintracht auf neues Personal gesetzt und Manuel Schmiedebach, Salif Sane und Andre Hoffmann in Hannover gelassen. In Frankfurt hätte er das Trio gebrauchen können, denn schlechter als die Profis, denen Schaaf vertraut hat, hätten die drei Aussortierten auch nicht spielen können.

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Ach ja, nur der Form halber: Zehn Punkte hat 96 nun schon Rückstand auf den 16. Platz, womit nun aber auch endgültig klar sein dürfte, dass es runter in die 2. Liga geht. Ob es dort einen Neustart mit oder ohne Schaaf geben wird, sollte 96-Clubchef Martin Kind ganz schnell entscheiden. Kind würde Schaaf gerne behalten. Nach neun Niederlagen in den zehn Spielen der Rückrunde unter der Regie des 54-Jährigen werden die Argumente für einen Neuanfang mit Schaaf jedoch immer weniger.

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