Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Hannover 96 Hannover wird sich als EM-Spielort bewerben
Sportbuzzer Hannover 96 Hannover wird sich als EM-Spielort bewerben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:29 26.01.2017
Finden in der HDI-Arena Spiele der EM 2024 statt? Quelle: imago
Anzeige
Hannover

Hannover bewirbt sich um die Ausrichtung von EM-Spielen, sollte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Zuschlag für die Europameisterschaft 2024 bekommen. Das kündigte der Clubchef von Hannover 96, Martin Kind, am Donnerstag beim Neujahrsempfang des Zweitligisten an. "Wir hoffen, dass wir dann auch den Zuschlag bekommen", sagte Kind. Der DFB will bis 3. März mit voraussichtlich zehn Stadien eine Interessenserklärung bei der UEFA einreichen.

Hannover war als eine von sechs Städten in Deutschland bislang bei allen größeren Endrunden als Spielort dabei: Bei der WM 1974 ebenso wie bei der EM 1988 und der WM 2006. Auch 96-Aufsichtsratschef Gerhard Schröder kündigte bereits seine Unterstützung an. "Ich werde dafür werben, dass Hannover wieder Standort wird", sagte der Altkanzler und frühere Ministerpräsident Niedersachsens.

Anzeige

Die Bewerbung für Hannover muss noch von OB Stefan Schostok unterschrieben werden und soll in der kommenden Woche beim DFB in Frankfurt vorliegen. Die Rahmenbedingungen sind allerdings noch nicht alle geklärt. "Wichtig ist, dass wir jetzt etwas machen und nicht warten", sagte Kind.

Bremen hat derweil noch keine Entscheidung getroffen. "Wir werden jetzt die Anforderungen genau studieren. Wenn wir sie erfüllen können, dann werden wir uns natürlich bewerben", sagte Werders Clubchef Klaus Filbry. 2006 war Bremen mit dem Weserstadion leer ausgegangen. Zum Problem könnte zudem der Streit zwischen dem Land Bremen und der Deutschen Fußball Liga und dem DFB werden. Das Land Bremen schickt der DFL regelmäßig Rechnungen für Polizeieinsätze, wenn diese bei Bundesligaspielen über das normale Maß hinausgehen und Extrakosten verursachen. Der Fall beschäftigt die Gerichte. Der DFB entzog Bremen deshalb bereits ein Länderspiel gegen Gibraltar.

dpa/r