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Hannover 96 Pereira bietet sich an, Joselu hadert
Sportbuzzer Hannover 96 Pereira bietet sich an, Joselu hadert
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00:15 10.05.2015
Foto: Auffällig: João Pereira (li.) ließ auch Miiko Albornoz schlecht aussehen.
Auffällig: João Pereira (li.) ließ auch Miiko Albornoz schlecht aussehen. Quelle: Petrow
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Hannover

Ein Trainerwechsel ist auch immer eine gute Gelegenheit für Spieler aus der zweiten Reihe, sich in Erinnerung zu rufen und zu präsentieren. Genau das hat der Portugiese João Pereira bei der ersten Übungseinheit im Kurztrainingslager in Marienfeld gemacht.

Der Rechtsverteidiger war beim abschließenden Trainingsspiel der auffälligste Spieler auf dem Platz, besonders in der Offensive hatte er viele gute Aktionen und wäre in dieser Form am Sonnabend im Spiel gegen Bremen durchaus eine Alternative zum Japaner Hiroki Sakai.

Joselu und das Tal der Tränen

Seiner Form weiter hinterher läuft hingegen Joselu. Auch im Training konnte sich der Stürmer kaum einmal durchsetzen, selbst beim Torschusstraining landet der Ball meistens neben oder über dem Kasten.

Da müsse er jetzt durch, sagte Michael Frontzeck. „Es gibt für jeden Stürmer Phasen, in denen er durch ein Tal der Tränen gehen muss. Das ist nicht einfach, aber diese mentale Härte muss er lernen“, sagte der 96-Coach. „Was das für das Wochenende heißt, lasse ich mal offen.“

Planen kann Frontzeck mit Hiroshi Kiyotake. Der Japaner war am Dienstag kurz vor dem Trainingsende umgeknickt und mit bandagiertem rechten Knöchel vom Platz gegangen. Bei den Einheiten am Mittwoch war der Offensivspieler jedoch wieder dabei.

Christian Purbs 09.05.2015
06.05.2015
Christian Purbs 09.05.2015