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Hannover 96 Und warum erst jetzt?
Sportbuzzer Hannover 96 Und warum erst jetzt?
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00:16 11.04.2016
Von Heiko Rehberg
Herthas Genki Haraguchi (l) und Hannovers Manuel Schmiedebach kämpfen um den Ball. Quelle: dpa
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Hannover

Ja, es gibt viele Gründe, sich über den Fußballabend am Freitag in Berlin zu freuen. Hannover 96 hat Tore geschossen und ausnahmsweise nicht verloren. Beides ist neu. Und auch das war anders als zuletzt: Die Mannschaft lief, kämpfte – und spielte sogar teilweise sehenswerten Fußball.

Das alles führt leider zu einer Frage, die die Freude über das Unentschieden bei einem Champions-League-Kandidaten trübt: Warum das alles erst jetzt, wo es zu spät ist? Denn daran besteht - leider, leider - weiter kein Zweifel, auch nicht nach dem Remis bei Hertha BSC: 96 wird absteigen. Mussten die Verantwortlichen wirklich erst Thomas Schaaf rauswerfen, damit die Mannschaft wieder ihre Leidenschaft entdeckt? War es wirklich zu viel verlangt, dass man auch für einen Trainer, der nicht allen Profis behagt, alles herausholt?

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Der neue Coach Daniel Stendel hat das Team personell verändert und mit einem wie Noah-Joel Sarenren-Bazee Mut bewiesen, den Schaaf nicht hatte. Man würde gern daran glauben, dass vier Tage Training genügen, damit alles besser wird. Tatsächlich wollten die von Stendel aufgestellten Spieler, was die von Schaaf bevorzugten Akteure in den vergangenen Wochen weniger wollten. Irgendwie traurig.

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