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Hannover 96 Was macht Schaaf bei einem 96-Abstieg?
Sportbuzzer Hannover 96 Was macht Schaaf bei einem 96-Abstieg?
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18:25 22.02.2016
Von Christian Purbs
Bekommt vom Verein Rückendeckung in ungemütlichen Zeiten: Thomas Schaaf.
Bekommt vom Verein Rückendeckung in ungemütlichen Zeiten: Thomas Schaaf. Quelle: Nigel Treblin
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Hannover

Wenn schon 2. Liga, dann mit Thomas Schaaf als Trainer. Das ist der Wunsch und die Hoffnung der meisten 96-Fans, die nach dem 0:1 gegen den FC Augsburg den Glauben an den Klassenerhalt aufgegeben haben. Ob Schaaf, der nur einen Vertrag für die 1. Liga hat, auch im Falle des Abstiegs Trainer in Hannover bleibt, ließ der 54-Jährige auch am Montag offen. Es schloss es aber auch nicht aus.

Schaaf beschrieb die bisherige Zusammenarbeit mit Clubchef Martin Kind und 96-Geschäftsführer Martin Bader als „höchst anständig und seriös. So ein Arbeitsfeld, dass wir gemeinsam etwas verfolgen und das auch in den Vordergrund stellen, ist für mich ein ganz wichtiger Punkt. Wie lange man diese Zusammenarbeit ausübt ist davon abhängig, wie man das Ganze bis zu dem Zeitpunkt lebt, an dem eine Entscheidung fällt. Je länger man so etwas lebt, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Zusammenarbeit relativ lange ist.“ Das Entscheidende sei, dass man „von dem, was man gemeinsam erlebt, überzeugt ist“, sagt Schaaf.

An Kind wird eine weitere Zusammenarbeit mit Schaaf nicht scheitern, der 96-Clubchef hofft im Falle des Abstiegs auf einen Neuaufbau mit Schaaf. „Wir werden sicher einen geeigneten Zeitpunkt finden, um dieses Gespräch zu führen im Hinblick auf ein mögliche Weiterverpflichtung in der 2. Liga", sagte Kind am Sonntagabend im NDR-“Sportclub“. Er sei im ständigen Austausch mit dem 96-Boss, sagt Schaaf, auch Montagmorgen habe er mit Kind telefoniert. „Natürlich ist er unzufrieden, alles andere wäre ja auch fatal. Ich versuche, ihn immer wieder mitzunehmen, er lebt das total“, sagt Schaaf.