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Sport lokal Kampf ist Trumpf
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19:11 27.04.2018
Quelle: hga
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Nach wie vor gilt das Ziel, die Handball-Saison mit nur zwei Niederlagen zu beenden. Aus tabellarischer Sicht sind die Seeprovinzler als Meister und Tabellenführer beim Tabellenführer klar favorisiert. Doch ganz so einfach wird es nicht, befürchtet Betreuer Thomas Zumbrock: „Ich habe sie weiter oben, unter den ersten fünf Mannschaften, erwartet.“ Gegen Plesse haben sich die Seeprovinzler nie leichtgetan, die vergangenen drei Punktspiele wurden mit nur einem Tor gewonnen.

„Gegen uns zaubern die immer hervorragende Leistungen auf die Platte“, erinnert sich Zumbrock. Allerdings spielen die Seeprovinzler konstant auf einem hohen Niveau. Für Torhüter René Schröpfer hat die Spielzeit ein vorzeitiges Ende gefunden, die Knieverletzung lässt einen Einsatz in den beiden noch ausstehenden Spielen nicht zu. Maik Bokeloh wird aus privaten Gründen ebenfalls nicht dabei sein. HSG Schaumburg Nord – HSG Nienburg (Sa., 19.30 Uhr):

Im letzten Heimspiel der laufenden Saison erwartet die Schaumburger ein kleines Derby gegen den Tabellensechsten. Für die Gastgeber geht es immer noch um den zweiten Platz, die Vizemeisterschaft. Punktgleich liegen die HF Helmstedt-Büddenstedt auf Rang drei, 13 mehr erzielte Tore bringen die Gastgeber auf den zweiten Platz. „Das letzte Heimspiel nach einer Bombensaison wollen wir gewinnen, um mit der Vizemeisterschaft abzuschließen“, erklärt Coach Sebastian Reichardt. Allerdings steht da zunächst einmal Nienburg diesem Ziel im Weg. Auch wenn das Hinspiel 36:32 gewonnen wurde, wartet wieder ein schweres Stück Arbeit.

Die Gäste haben sich in der Rückrunde deutlich verbessert, was auch mit dem Trainerwechsel Anfang des Jahres zusammenhängt. Claas Wittenberg übernahm die Mannschaft und führte sie aus dem Tabellenkeller wieder nach oben. Wittenberg trainierte vor einigen Jahren auch schon die HSG und wird in Waltringhausen viele Freunde treffen. Auf der anderen Seite setzt Reichardt auf die Heimstärke seiner Mannschaft und sieht sich in der Favoritenrolle: „Dem wollen wir auch gerecht werden.“ Frauen: HSG Schaumburg Nord – MTV VJ Peine (Sa., 15 Uhr):

Die Begegnung gegen den Tabellenzehnten ist ein weiteres Endspiel auf dem Weg zum Klassenerhalt. Aus eigener Kraft kann die HSG den Klassenerhalt nicht mehr realisieren. Das bedeutet: Es muss gegen Peine unter allen Umständen gewonnen werden, sonst endet das Abenteuer Oberliga schon nach einer Saison. Dazu muss die Konkurrenz mitspielen. Das betrifft den als Absteiger feststehenden TuS Bergen, der sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg gewinnen muss.

Wolfsburg liegt zwei Punkte und mit einem um acht Tore besseren Trefferverhältnis vor der HSG auf Rang elf, dem Platz, der den Klassenerhalt bedeutet. Und auch der morgige Gegner hat es noch nicht überstanden, kann bei schlechtem Verlauf der beiden Saisonspiele noch absteigen.

„Kampf ist Trumpf, wir müssen dagegenhalten“, beschreibt Coach Frank Käber die Marschroute für das Spiel. Die Gastgeber müssen alles in die Waagschale werfen, Disziplin, Mut und absoluter Wille sind die Dinge, die es braucht. Und es zählt jedes Tor, unter Umständen entscheidet das Torverhältnis über den Klassenerhalt. hga