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Sport lokal Punktlandung des LSV Rinteln
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21:53 27.08.2018
Mit dem vollen Aufgebot geht der LSV Rinteln in der letzten Runde in die Luft.
Mit dem vollen Aufgebot geht der LSV Rinteln in der letzten Runde in die Luft. Quelle: pr
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RINTELN

Der Samstag war für die Piloten landesweit nicht nutzbar. Der Sonntag versprach dagegen bundesweit sehr gute Bedingungen. Die Piloten wussten, dass sie abliefern konnten und auch mussten. Der LSV warf alles, was möglich war, ins Rennen, sodass um 12 Uhr an der Startstelle einiges los war. Zunächst kämpften sich die Piloten, angeführt von Reinhard Schramme und Rolf Bödecker gegen den Wind nach Westen vor, in der Hoffnung einen möglichst langen Streckenabschnitt mit Rückenwind ausnutzen zu können. Die Rechnung ging auf, sodass Flüge bis an die Elbe im Landkreis Lüchow-Dannenberg möglich waren. Die schnellsten zweieinhalb Stunden erreichte zum wiederholten Male das Duo aus Schramme und Bödecker. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von 145 Stundenkilometern brachte 129,47 Geschwindigkeitspunkte für die Wertung ein. Zweitschnellste Rintelner Piloten waren Adrian Glauner mit Ko-Pilot Norbert Siebert. Zwischen 17 und 18 Uhr landeten alle Piloten wieder wohlbehalten in Rinteln.

Im Anschluss begannen die spannendsten Stunden der gesamten Bundesliga-Saison. Erst sehr spät am Abend, als die LSV-Piloten bereits zu Hause waren, fiel die Entscheidung. An den heimischen Computern verfolgten sie die Auswirkungen der letzten Runde und konnten am Ende jubeln. Der LSV schloss die letzte Runde auf Rang sechs ab, was auch im Gesamtklassement für diesen Rang reichte. Nur 0,01 Punkte trennten die Rintelner an diesem Tag von Rang fünf, den der FFC Berlin belegte. 0,07 Punkte fehlten zu Rang vier, auf dem der LSV Burgdorf landete.

„Ein tolles Finale mit super Wetter, schönen Flügen, spannenden Rennen und einem äußerst knappe Ausgang“, freute sich Karsten Fahrenkamp, 1. Vorsitzender des LSV Rinteln. Neuer Deutscher Meister ist die LSG Bayreuth mit insgesamt 262 Punkten. Nur zwei Punkte dahinter beendete der LSR Aalen als zweiter die Saison. Bronze geht an die FG Schwäbisch Gmünd mit 219 Punkten. Der LSV Rinteln beendet die Saison mit 174 Punkten als bester Nordclub auf Rang sechs. Das Saisonziel lautete am Ende der Saison unter den besten zehn einzulaufen und wurde damit erreicht. „Alle unsere Piloten, auch die, die es nicht immer in die Wertung geschafft haben, und auch die ganzen Helfer haben eine wirklich gute Saison abgeliefert, wenn wir bedenken, mit welchem Wetter wir manchmal zu kämpfen hatten. Da war es manchmal nicht leicht die Truppe zu motivieren“, so Fahrenkamp ein erstes Fazit zur Bundesliga-Saison.