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Sport Deschamps trainiert Frankreich
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07:27 10.07.2012
Der bisherige Trainer von Olympique Marseille, Didier Deschamps, soll neuer Fußball-Nationaltrainer Frankreichs werden. Quelle: dpa
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Paris

Welt- und Europameister Didier Deschamps soll die französische Fußball-Nationalmannschaft als Trainer zur WM 2014 in Brasilien führen. Der frühere Kapitän der Équipe Tricolore entschied sich am Sonntag nach einer knappen Woche Bedenkzeit, die schwierige Nachfolge seines Ex-Teamkollegen Laurent Blanc anzutreten. Das bestätigte der nationale Verband FFF am Abend. Weitere Details sollen bei einer Pressekonferenz am Montag (17.30 Uhr) in Paris bekanntgegeben werden.

Die Sporttageszeitung „L'Équipe“ hatte zuvor berichtet, dass Deschamps sich mit Verbandspräsident Noël Le Graët auf einen Zweijahresvertrag geeinigt habe. Der Kontrakt solle sich bei erfolgreicher Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 automatisch bis zur Heim-Europameisterschaft 2016 verlängern.

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Didier Deschamps ist noch sehr jung, aber er verfügt über eine große internationale Erfahrung - als Spieler und als Trainer“, lobte der ehemalige Auswahltrainer Michel Hidalgo auf France Info die Verpflichtung des 43-Jährigen.

Deschamps soll nicht nur die schwierige WM-Qualifikation in einer Gruppe mit Titelverteidiger und Europameister Spanien meistern, sondern auch das erneut ramponierte Image der Blauen aufbessern. Nach dem EM-Viertelfinal-Aus gegen Spanien in der Ukraine hatte der FFF Verfahren gegen die Spieler Samir Nasri, Jérémy Ménez, Yann M'Vila und Hatem Ben Arfa eröffnet. Diese sollen am 27. Juli vor dem Disziplinarkomitee verhandelt werden.

Zudem hatte Blanc seinen auslaufenden Vertrag enttäuscht über mangelnde Unterstützung durch den Verband und Le Graëts Forderung nach einer Reduzierung seines Betreuerstabs nicht erneuert. Auch deshalb hatte sich Deschamps Zeit zum Überlegen erbeten und nach Medienberichten sogar zunächst abgesagt.

Zuletzt war der Weltmeister von 1998 und Europameister von 2000 bei Olympique Marseille tätig. Mit dem französischen Erstligisten hatte er sich am vergangenen Montag darauf geeinigt, seine Tätigkeit vorzeitig zu beenden.

dpa

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