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Sport Förderung für deutschen Sport sinkt leicht
Sportbuzzer Sport Förderung für deutschen Sport sinkt leicht
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14:58 12.09.2012
Foto: Der deutsche Sport soll 2013 weniger Förderung vom Bund erhalten, als in 2012.
Der deutsche Sport soll 2013 weniger Förderung vom Bund erhalten, als in 2012. Quelle: dpa
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Frankfurt am Main

Der deutsche Sport soll 2013 eine etwas geringere Förderung durch den Bund erhalten als in diesem Jahr. Das Bundesinnenministerium (BMI) sieht im Haushaltsentwurf Ausgaben in Höhe von 129,2 Millionen Euro vor. Im Olympia-Jahr 2012 waren es 131,7 Millionen. Im zunehmend härteren internationalen Wettstreit wünscht sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mehr Geld – aber auch er muss sich den Sparmaßnahmen der Bundesregierung beugen.

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung am Mittwoch sind für zentrale Maßnahmen des Spitzensports 93,8 Millionen Euro geplant. Eingespart wird eine Million bei der Dopingbekämpfung: Der Bund hatte die Zuschüsse für das Stiftungskapital der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) befristet. Dazu fehlen im kommenden Jahr die Gelder für die Entsendungskosten zu Olympischen Spielen.

Die Fachverbände sollen wieder gut 25 Millionen Euro bekommen, 29,2 Millionen das Personal im Leistungssport, 31 Millionen die Olympiastützpunkte und Bundesleistungszentren.

Zu den Mitteln des BMI kommen weitere Gelder, unter anderem aus dem Verteidigungsministerium in geplanter Höhe von 64,8 Millionen. Dieser Etat soll sogar um drei Millionen gegenüber dem vergangenen Jahr aufgestockt werden. Im Finanzplan sind aus insgesamt fünf Ministerien Ausgaben in Höhe von 218,9 Millionen für den Sport genannt.

Das deutsche Olympia-Team hatte in London den seit 1992 in Barcelona (82 Medaillen) anhaltenden Negativtrend gestoppt und erstmals seit 20 Jahren mehr Medaillen als bei den vorherigen Sommerspielen geholt (86). DOSB-Präsident Thomas Bach sprach vom „härtesten Wettbewerb aller Zeiten“. Als Sechste verpasste die Mannschaft allerdings den als Ziel ausgegebenen fünften Platz in der Nationenwertung.

Während der Sommerspiele waren das BMI und der DOSB in die Kritik geraten: Die erstmalige Veröffentlichung der vor vier Jahren getroffenen internen Zielvereinbarungen zwischen dem DOSB und seinen Fachverbänden hatten für viele Diskussionen gesorgt. Darin war festgehalten, dass bei idealem Verlauf aller Projekte 86 Medaillen – davon 28 Mal Gold – für die Spiele in London möglich seien.

dpa

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