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Sport Idsissous Märchenstunde
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18:29 24.11.2013
Mit später zurückgezogenen Rassismus-Vorwürfen hat Mohamadou Idrissou vom 1. FC Kaiserslautern für Aufregung gesorgt. Quelle: dpa
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Kaiserslautern

Der 33-jährige Kameruner, der früher auch bei Hannover 96 nicht nur auf dem Platz für Schlagzeilen gesorgt hatte, war beim 
3:0-Sieg der Pfälzer gegen Union Berlin in der 2. Fußball-Bundesliga nach 66 Minuten ausgewechselt worden. Zur Verblüffung der Reporter erklärte Idrissou nach Spielende, dass er von Schiedsrichter Deniz Aytekin „rassistisch beleidigt“ worden sei. Später machte er nach einem Gespräch mit dem Unparteiischen jedoch einen Rückzieher und entschuldigte sich.

„Ich lebe nun 14 Jahre in Deutschland und habe so etwas noch nie erlebt“, empörte sich Idrissou zunächst vor Journalisten. Auf wiederholte Fragen nach dem Inhalt von Aytekins Aussagen konnte er aber keine näheren Auskünfte geben. Nur soviel: Er habe nichts zu sagen, habe ihm der Schiedsrichter bedeutet. „So kann man nicht mit mir umgehen“, sagte Idrissou, „da soll man sich mal Gedanken machen.“

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Später stellte sich heraus, dass Aytekin den Stürmer des FCK, der in der 58. Minute die Gelbe Karte wegen wiederholten Meckerns gesehen hatte, lediglich eindringlich ermahnt hatte: Er habe zu ihm gesagt, dass er ihn rausschmeiße, wenn er weiterhin in diesem Ton mit ihm spreche. Dies erklärte Aytekin nach dem Spiel und einem Gespräch mit Idrissou.

Auftakt von Idrissous Tiraden war die Behauptung: „Jeder weiß, dass mich die Schiedsrichter hassen.“ Das war natürlich Quatsch, auch wenn Idrissou mit seinem ständigen Gemecker stets wenig Sympathiepunkte sammelt.

dpa/r

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