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Sport Arnautovic wechselt zu Stoke City
Sportbuzzer Sport Arnautovic wechselt zu Stoke City
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11:34 02.09.2013
Werder Spieler Marko Arnautovic sitzt vor Spielbeginn auf der Bank gegen Augsburg. Zukünftig wird er das Trikot von Premier-League-Club Stoke City tragen.
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Bremen

Auf den letzten Drücker ist Werder Bremen sein Enfant terrible Marko Arnautovic doch noch los geworden. Der österreichische Angreifer, der in den vergangenen Monaten fast ausschließlich nur noch mit seinen Eskapaden neben dem Platz für Aufsehen sorgte, wechselt vom Fußball-Bundesligisten zu Stoke City in die Premier League. Laut Medienberichten soll die Ablösesumme bei 2,3 Millionen Euro liegen.

Über die Vertragsdauer gab es zunächst keine Angaben. Die Engländer werden vom früheren Bayern-Profi Mark Hughes trainiert. "Wir wünschen Marko für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg", teilte Werders Geschäftsführer Thomas Eichin am Montagmorgen kurz und knapp nach den Verhandlungen in der Nacht mit. "Es hat bei diesem Transfer für alle Seiten gepasst", erklärte Eichin. Die nur wenige Zeilen lange Erklärung der Hanseaten lässt erahnen, wie froh Werder ist, den Problemprofi los zu sein und noch eine Millionen-Ablöse zu erzielen. Bei seiner Verpflichtung vor drei Jahren hatte der Nationalspieler der Alpenrepublik 6,5 Millionen Euro gekostet.

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Im kommenden Sommer wäre der zuletzt nur noch als Ersatzspieler geführte Angreifer ablösefrei gewesen. Der Österreicher spielte seit 2010 in 72 Bundesligaspielen für die Bremer und schoss dabei 14 Tore. Vor allem in der vergangenen Saison, als Werder lange gegen den Abstieg spielte, fiel Arnautovic in Ungnade. Zum einen wegen zumeist schwacher Leistungen.

Zum anderen vor allem wegen einer nächtlichen Spritztour in die Niederlande kurz vor einem wichtigen Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen. Zusammen mit seinem bisherigen Teamkameraden Eljero Elia wurde Arnautovic auf der Autobahn angehalten. Dabei kam es zu einem Wortgefecht mit den Beamten. Noch unter dem damaligen Werder-Coach Thomas Schaaf wurden Arnautovic und Elia suspendiert. Schaaf-Nachfolger Robin Dutt hob die Suspendierung der beiden Profis zum Saisonbeginn zwar wieder auf. Allerdings spielte zumindest Arnautovic für die Stammelf keine große Rolle mehr.

dpa/no

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