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Sport Mit „Big Udo I“ zu „Jogis Jungs“
Sportbuzzer Sport Mit „Big Udo I“ zu „Jogis Jungs“
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19:59 10.06.2014
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Santo Andre

Jeden Morgen beginnt das Rennen. Start ist in Porto Seguro, um 9 Uhr machen sich die deutschen Reporter auf den Weg zur Fähre, die sie über den Fluss nach Santo Andre bringen muss, wo „Jogis Jungs“ ihr WM-Quartier haben.

20 Minuten sind es bis zum Fähranleger, 20 Minuten, in denen es darum geht, sich eine gute Startposition zu sichern. Denn auf den Fähren ist nicht viel Platz, sodass sich am Hafen jeden Tag eine lange Autoschlange bildet. Dann wird hochgerechnet. Heute sind es sieben Autos vor unserem Mitwagen, den ich mir mit zwei Kollegen teile. Hinter uns warten noch einmal zwölf Autos. Erste Schätzung: Wird eng, zumal eines der Autos vor uns ein LKW eines Einheimischen ist. Und leider ist heute „Big Udo I“ im Einsatz.

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So heißt die kleinste der drei abwechselnd verkehrenden Fähren, die leider alles andere als „big“ ist. Doch wir haben Glück. Neun Autos passen rauf, wir rutschen als Wagen Nummer 8 noch mit auf die Fähre. Es hat sich also gelohnt, auf der Straße den Mietwagen der „Rheinpfalz“ zu überholen. „Der fährt ja, wie der 1.FC Kaiserslautern spielt“, lästert die „Sächsische Zeitung“, da sind wir auch schon vorbei.

Das Schöne der Fährfahrt: Man gewinnt neue Freunde. Zum Beispiel den einheimischen „Einweiser“, der den Wagen auf seine Position dirigiert und jedes Lenkmanöver mit einem gehobenen Daumen kommentiert. So eine Fähre ist – wie DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock sagen würde – halt ein „Treffpunkt für Menschen, Frauen und Kinder“. Und Journalisten.

10.06.2014
Carsten Schmidt 12.06.2014