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Sport Ralf Rangnick bekennt sich zu Hoffenheim
Sportbuzzer Sport Ralf Rangnick bekennt sich zu Hoffenheim
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16:25 12.03.2010
Steht zu Hoffenheim: Ralf Rangnick. Quelle: afp
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Am Freitag sagte der 51-jährige Ex-96-Trainer: „Ich werde nächstes Jahr weder in Wolfsburg noch bei einem anderen Verein als Hoffenheim Trainer sein. Mein Vertrag läuft bis 2011 und ich glaube nicht, dass es fünf Trainer in der Bundesliga gibt, die einen länger dotierten Vertrag haben.“ Nach einem zweistündigen Gespräch mit Mäzen Dietmar Hopp habe er das Gefühl, dass dieser „längerfristig mit mir zusammenarbeiten will“. Im Sommer werde man sich über eine mögliche Verlängerung des Kontraktes unterhalten.

Derweil hat Manager Jan Schindelmeiser die Partie der Nordbadener am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen zum „Charaktertest“ für seine zuletzt wenig engagiert wirkenden Profis erklärt. „Die Luft hier ist bleihaltiger geworden“, sagte Schindelmeiser, der zusammen mit Rangnick in dieser Woche Einzelgespräche mit den Spielern geführt hat. Nach dem Abrutschen auf Platz elf und nur sechs Siegen in 20 Partien in der neuen Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim verteidigte sich Rangnick: „Wir sind in den letzten Jahren dreimal umgezogen, das ist ein Gewöhnungsprozess. Schalke hatte anfangs auch einen Arena-Fluch.“ Wie unaufgeregt Bremen mit seiner Niederlagenserie umgegangen sei, das könne auch Vorbild für Hoffenheim sein.

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Zuletzt war immer mehr Kritik auch an Rangnick laut geworden und Milliardär Hopp hatte Anfang der Woche sein Missfallen deutlich gemacht: „Ich habe keine Erklärung für den Zustand der Mannschaft.“ Er hatte verlangt, dass ihm Rangnick, Schindelmeiser und Bernhard Peters die Gründe erklären, „wie wir in diese Krise rutschen konnten“.

Demonstrativ und vehement Partei für den Coach ergriffen hat nun Abwehrchef Josip Simunic. „Ich habe in meiner 13 Jahre langen Profikarriere viele Trainer erlebt, aber keinen wie Ralf Rangnick, der sich so um jedes Detail bemüht. Rangnick ist überragend und Weltklasse“, sagte der Kroate.

Gegen Bremen hoffen die Hoffenheimer auf die Wende, nachdem sie sich am Sonntag beim 0:1 gegen den FSV Mainz 05 bis auf die Knochen blamiert hatten. Verzichten muss der letztjährige Aufsteiger und Herbstmeister auf die verletzten Chinedu Obasi, Demba Ba, Isaac Vorsah, Andreas Beck und Matthias Jaissle. Dafür ist der zuletzt gesperrte Mittelfeld-Abräumer Luiz Gustavo wieder dabei. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kapitän Per Nilsson (Innenbandverletzung im Knie).

dpa