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Sport Ralf Rangnick bleibt Trainer in Hoffenheim
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19:11 12.05.2010
Ralf Rangnick
Ralf Rangnick Quelle: dpa
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Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp sagte dazu: „Das kann ich nicht bestätigen. Unsere Gespräche gehen weiter, wir treffen uns am Donnerstag um 12.00 Uhr.“ Dabei soll es nach Angeben von „Bild.de“ aber bereits um die vorzeitige Verlängerung von Rangnicks bis 2011 laufendem Vertrag gehen und nicht mehr um den Verbleib des 51-Jährigen.

Für diesen Donnerstag hat der Verein um 13.30 Uhr eine Pressekonferenz mit Rangnick und Hopp im Trainingszentrum Zuzenhausen angekündigt. Möglicherweise wird dann auch schon der neue Manager und Nachfolger von Jan Schindelmeiser bekanntgegeben, der am Wochenende seinen Weggang aus Hoffenheim verkündet hatte.

Trotz seines laufenden Vertrags ließ Rangnick seine Zukunft bei dem Verein in den vergangenen Tagen offen. „Ich brauche noch ein paar Tage, um zu überlegen, was für Hoffenheim und mich das Beste ist“, sagte er am Sonntag. Hopp betonte stets: „Es wird weitergehen, auch wenn Ralf Rangnick aufhört. Aber wir wollen ihn halten.“ Ein Streitpunkt zwischen den beiden soll nach übereinstimmenden Medienangaben gewesen sein, ob Rangnick in die Suche nach einem Schindelmeiser-Nachfolger eingebunden wird und wie weit die Kompetenzen des neuen Managers in sportlichen Fragen reichen.

Der Fußball-Lehrer arbeitet seit 2006 in Hoffenheim. Binnen zwei Jahren führte er den ehemaligen Dorfverein aus der Regionalliga in die Bundesliga. In der abgelaufenen Saison häufte sich jedoch die Kritik an ihm und Schindelmeiser. Beiden wurden Fehler in der Transferpolitik angelastet. 20 Millionen Euro hatten die Nordbadener im vergangenen Sommer investiert. Als einziger der drei teuersten Einkäufe schlug Abwehrchef Josip Simunic ein, der für sieben Millionen Euro Ablöse von Hertha BSC gekommen war. Der Argentinier Franco Zuculini und der Brasilianer Maicosuel enttäuschten dagegen.

Hopp möchte nun, dass der Club zu seiner erfolgreichen Nachwuchsarbeit zurückkehrt und eine Mannschaft mit jungen deutschen Talenten aufbaut. Rangnick soll dafür verantwortlich bleiben.

dpa