Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Sport Nach Torflut ungeschlagen ins Viertelfinale
Sportbuzzer Sport Nach Torflut ungeschlagen ins Viertelfinale
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:34 02.11.2014
Von Norbert Fettback
„Wer den Euro Cup gewinnen will, muss uns schlagen“, sagte der Karsten Seehafer, Trainer von Waspo 98, als der erste Schritt in diesem Wettbewerb, der früheren LEN-Trophy, geschafft war.
„Wer den Euro Cup gewinnen will, muss uns schlagen“, sagte der Karsten Seehafer, Trainer von Waspo 98, als der erste Schritt in diesem Wettbewerb, der früheren LEN-Trophy, geschafft war. Quelle: Petrow/Symbolbild
Anzeige
Savona/Nizza

Es mag auch an der überschwänglichen Freude gelegen haben, dass Karsten Seehafer derart kräftig ins Horn stieß. „Wer den Euro Cup gewinnen will, muss uns schlagen“, sagte der Trainer von Waspo 98, als der erste Schritt in diesem Wettbewerb, der früheren LEN-Trophy, geschafft war. Die Hannoveraner hatten sich mit 16:5 gegen Vojovodina Novi Sad im „Endspiel“ der Gruppe D den Einzug ins Viertelfinale gesichert und die Vorrunde ohne Niederlage auch noch als Gruppensieger beendet.

Waspo steht damit erstmals seit 1992/1993 wieder im Viertelfinale eines internationalen Wettbewerbs. „Das war großes Kino“, sagte Vereinspräsident Bernd Seidensticker. Neuzugang Predrag Jokic, der zu den stärksten Spielern des Fünferturniers im italienischen Savona gehörte, reagierte vergleichsweise gelassen: „So ist mein Leben: Ich bin immer bei Gewinnern.“ Verhaltener äußerte sich Erik Bukowski, gestern vierfacher Torschütze: „Lasst uns doch erst einmal ins Finale kommen“, sagte der Nationalspieler.

Waspo führte gegen Novi Sad nach 22 Minuten schon mit 11:0, ehe den Serben, die in der länderübergreifenden Adria-Liga spielen, der erste Treffer gelang. Am Vortag wurde beim 10:10 im Spiel gegen den Gastgeber RN Savona die Disziplin belohnt, die die Hannoveraner im Wasser zeigten. „Da haben wir gegen mehr als nur sieben Spieler von Savona gespielt“, sagte Seehafer nach dem „mehr als verdienten Unentschieden“ gegen den späteren punktgleichen Turnierzweiten. Auch da hatte Bukowski (5) am besten getroffen. Waspo kann sich jetzt auf den 29. November und 17. Dezember freuen: Dann geht es im K.-o.-Modus in der Runde der besten acht weiter.

Für die White Sharks aus Hannover ist das Abenteuer Euro Cup dagegen erwartungsgemäß schnell zu Ende gegangen. In der Vorrundengruppe C blieb die junge Mannschaft ohne Sieg, sodass sie mit einem Punkt auf dem letzten Platz der Gruppe C landete. Gegen Gastgeber Olympic Nizza hieß es zum Abschluss 8:18, dabei trafen Igor Cagalinec und Jonas Reinhart je zweimal. Nur im zweiten Viertel (3:3) war das Team von Trainer Milan Sagat ebenbürtig. Die White Sharks können ihr Augenmerk jetzt auf die Bundesliga legen.

02.11.2014
Sport Starkes 3:1 gegen Hoffenheim - Gladbach egalisiert Uralt-Rekord
02.11.2014
Sport „Potenzierte“ Schmerzen - Kein Münchner Mitleid mit Krisen-BVB
02.11.2014