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Sport Wettlauf mit der Zeit
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19:05 29.05.2014
Von Heiko Rehberg
Manuel Neuer ist wieder am Ball, jedoch nicht mit den Händen. Quelle: dpa
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Sankt Leonhard

Allerdings absolvierte der 28-Jährige nur individuelle Übungen. Damit standen am neunten Tag des Trainingslager erstmals zumindest alle 26 Spieler auf dem Platz. Einen Tag vorher hatte Kapitän Philipp Lahm, der sich wie Neuer im Endspiel des DFB-Pokalwettbewerbs gegen Borussia Dortmund (2:0 n.V.) verletzt hatte, erstmals leicht mit dem Ball trainiert. Bastian Schweinsteiger (Patellasehnen-Probleme) arbeitet schon etwas mehr mit der Mannschaft. Auch Sami Khedira, der wegen des Champions-League-Endspiels mit Real Madrid gegen Stadtrivale Atlético (4:1 n.V.) erst am Montag angereist war, stieg ins Teamtraining ein.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das hinbekommen“, sagte Löw zum Wettlauf mit der Zeit bei seinen Rekonvaleszenten. „Die Spieler sind bereit, an Grenzen zu gehen und darüber hinaus“, sagte der Bundestrainer, der das Vorbereitungscamp in Südtirol weiter als geheime Kommandosache durchzieht. Erneut nur 20 Minuten durften die vielen Medienvertreter am Vatertag in St. Leonhard verfolgen, wie sich Löws Kandidaten für Brasilien bei der ersten Übungseinheit aufwärmten, der Fußballteil des Trainings fand dann bereits wieder im Geheimen statt.

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Sonntag werden dann Löw und seine Spieler öffentlich Farbe bekennen müssen, wenn in Mönchengladbach gegen Kamerun der vorletzte WM-Test ansteht (20.30 Uhr, live in der ARD). Für Neuer, Lahm, Marcel Schmelzer (Knieverletzung) und wohl auch Schweinsteiger kommt der Leistungstest gegen den WM-Teilnehmer mit Trainer Volker Finke noch zu früh. Dagegen könnte sich Neuling Erik Durm mit seinem Länderspieldebüt für den endgültigen WM-Kader anbieten, den Löw am Tag danach dem Weltverband melden muss.

Auch Löws Auswahl der 23 WM-Fahrer ist – wie könnte es anders sein – geheime Kommandosache. Der angeschlagene Schmelzer und dessen Dortmunder Teamkollege Kevin Großkreutz, der abseits des Platzes für Schlagzeilen gesorgte hatte, werden als Streichkandidaten gehandelt. Die Auswahlneulinge Shkodran Mustafi, Matthias Ginter und Kevin Volland sind seit der Nominierung Wackelkandidaten. Dagegen sind für Durm und vor allem den Mönchengladbacher Christoph Kramer die Chancen gestiegen. Kramer überzeugte in Südtirol im defensiven Mittelfeld und hat einen enormen Vorteil gegenüber vielen prominenteren Konkurrenten: Er ist fit wie ein Turnschuh.

 hr

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